The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

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Duck Slayer
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Duck Slayer »

Kainé21 hat geschrieben: 18.06.2021 14:01 Das Plateau ist das Konzept des Spiels.
Da funktionieren alle Systeme.

Wenn's vom Plateau runtergeht, fallen viele Design-Entscheidungen in sich zusammen, je länger man spielt. Vor allem das Waffensystem funktioniert irgendwann konträr zu dem, was es sein wollte. Ironischerweise halten Waffen später zu lang, sodass alles, was man auf dem Plateau gelernt hat (Waffen managen, kritische Treffer durch kaputtgehende Waffen ausnutzen usw), nicht mehr wirklich gilt und man ständig vor Truhen steht, die man nicht öffnen kann, weil das Inventar voll ist.

Was sind die Highlights vieler Spieler?
Beispielsweise die Survival-Insel, wo man sein ganzes Equip verliert.
Warum wohl?
Weil die Insel eine Abwechslung darstellt? Das soll jetzt begründen warum der Rest des gameplays im sich zusammenfällt?
Wenn das Inventar voll ist schmeißt man was schlechteres oder kaputtes raus ist doch bei jeden Spiel so :lol:
Waffen die zu lange halten gibt es auch nicht wirklich klar halten paar besser als andere aber das ist logisch. Ein "zu lange" gibt es nicht, vor allem nicht in den Ausmaß das es das spielsystem kaputt machen würde
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ActuallyKindra
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von ActuallyKindra »

Es ist also Abwechslung, wenn man exakt das Gleiche macht wie vorher, nur ohne sein Equipment? Der Punkt ist, dass das Spiel besser funktioniert in so nem "early state".

Übrigens gilt das gleiche für diese in Dunkelheit gehüllte Insel. Die funktionieren, weil sie rausfallen aus der Open World-Nummer. Das meinte ich damit.

Und nein, ich hab in anderen Spielen, wo ich viele Waffen sammel,noch nie vor jeder 2. Truhe erstmal Inventar-Tetris spielen müssen. (mag sein, dass viele Spieler diese Erfahrung[en] nicht gemacht haben, die an der verlinkten Stelle angesprochen werden. I sure have though)
Zuletzt geändert von ActuallyKindra am 18.06.2021 14:22, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von eigentlichegal »

Ultima89 hat geschrieben: 18.06.2021 12:00 Naja, selbst wenn 90% von einem Meisterwerk sprechen, muss es deshalb nicht gut sein.
Hm... nicht? Erstens setzt das voraus, dass es so etwas wie eine Art "absoutes Meisterwerk" gibt, also ein Meisterwerk, das objektiv ein Meisterwerk ist und woran keine noch so subjektive Wahrnehmung etwas ändern kann. Das hieße aber, die Leute, die es nicht als Meisterwerk erkennen, machen einfach einen Fehler. Zweitens würde mir kein anderes Kriterium einfallen, welches halbwegs verlässlich wäre, wenn man zumindest die Existenz des "absoluten Meisterwerks" anzweifelt. Denn wir reden nicht davon, dass es eine kleine, abtrünnige, aber sehr lautstarke Gruppe im tiefsten Reddit-Netz gibt, das BotW über den grünen Klee lobt, sondern wir reden davon, dass Spielemedien weltweit(!) relativ einheitlich zu dem Schluss kommen, dass BotW viel richtig macht und es unterm Strich ein sehr unterhaltsames Spiel geworden ist. Zusätzlich zu den Spielemedien haben ebenfalls Leute weltweit(!) dem Spiel ein positives Zeugnis ausgestellt. Ich beharre auch nicht auf dem Punkt, dass es gleich ein Meisterwerk sein muss. Meine Ausgangsaussage war ja nur, dass ich es weit hergeholt finde, wenn man BotW bestenfalls(!) durchschnittlich einstuft.
Ultima89 hat geschrieben: 18.06.2021 12:00 Verkaufszahlen können auch täuschen. Ich las im BotW-Testthread, dass einige das Spiel nach den magischen 20 Stunden nicht weiter gespielt haben. D.h. man müsste diese Spieler eigentlich von den Verkaufszahlen abziehen. Dazu kommen noch die, die das Spiel tatsächlich zurückgegeben haben.
Puuh.... da hast du wahrscheinlich recht. Aber wenn man sich zumindest die Steamstatistiken anschaut, wie gering der Prozentsatz an Spielen ist, die tatsächlich abgeschlossen werden, dann würde ich aus dem hohlen Bauch heraus behaupten, wird es für fast jedes Spiel schwierig irgendeine Einschätzung aufrecht zu erhalten. Zumal man ja auch sagen muss, dass es egal ist, ob jemand das Spiel durchgespielt hat. Tatsächlich finde ich sogar, dass es gerade bei BotW fast nicht egaler sein könnte, wie lange man es gespielt hat und ob man es durchgespielt hat, gerade weil die Geschichte so reduziert ist im Verhältnis zu dem Gesamterlebnis, dass es wirklich fast keine Rolle spielt, ob man sie zu Ende gebracht hat oder nicht. Wenn aber jemand 20 richtig geile Stunden mit dem Spiel hatte und dann zufrieden aufhört, wieso sollte er dann BotW negativ bewerten? Gleichzeitig würde ich sagen, wenn jemand 500 Stunden darin versenkt, so wie ich es hier bei einem Forumsteilnehmer gelesen habe, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: 1. Das Spiel kann nicht so durchschnittlich sein, denn die wenigsten Spiele halten Spieler 500 Stunden gefangen oder 2. Der Spieler hat eine ausgeprägt masochistische Ader mit viel zu viel Zeit zum Totschlagen.
Ultima89 hat geschrieben: 18.06.2021 12:00 Wenn es nur einem von 100 nicht gefallen hat, ist der eben unnormal?
Darum geht es nicht. Die Frage, ob BotW ein gutes Spiel ist, ist kein psychologischer Test, der einem bei Gefallen attestiert, dass alles mit einem in Ordnung ist (oder eben bei Nichtgefallen, dass etwas schief läuft). Es geht um die Fragestellung, ob das Spiel ein gutes oder schlechtes ist. Und ich würde sagen, wenn die Mehrheit mit dem Ergebnis zufrieden ist, wieso sollte es dann ein schlechtes Spiel sein? Klar, man das sicherlich feingliedriger Aufdröseln, indem man sagt, dass BotW ein schlechtes Spiel ist, aber sehr gut darin war, seinem Zielpublikum das zu geben, was sie wollten und das daraus dann eben das Lob und der kommerzielle Erfolg hervorgehen. Letztlich kocht es doch aber selbst dann darauf herunter, dass BotW für das, was die Entwickler intendiert haben, gut funktioniert hat.
Zumal ich auch nicht verstehe, wieso es scheinbar so schwierig ist, die angeblich mangelnde Qualität des Spiels nicht einfach auf sich zu beziehen. Ich wette mit dir, wenn du sagen würdest "BotW mag ein gutes Spiel sein, aber für mich funktioniert das einfach nicht/hatte kein Spaß damit etc", wäre diese seitenlange Diskussion gar nicht notwendig. Klar, es kann sein, dass du wirklich nicht die Qualitäten des Spiels erkennst, aber dann ist tatsächlich die Frage, wieso du dich überhaupt zu einer News dazu herablässt?
Ultima89 hat geschrieben: 18.06.2021 12:00 Ich schlage was anderes vor: Man führt die Diskussion mit überzeugenden Argumenten in der Sache. Es gibt Stärken von BotW, die sich mit Gegenargumenten nur bedingt relativieren lassen. Auf der anderen Seite gibt es auch Schwächen, die sich nur bedingt relativieren lassen. Aber so, wie die Diskussion hier im Thread und im Testthread weitgehend sachlich geführt wurde, soll eine Diskussion aussehen. Und alleine das, was unter dem Strich rauskommt, bestimmt, ob das Spiel gut oder schlecht ist. Und diese Begriffspaare darf man natürlich nicht als absolut betrachten, sondern als Orientierung.
In einem weniger subjektiven Medium wäre das sicherlich ein toller Ansatz. Aber man sieht doch schon in der Bewertung der Welt, dass es da einfach keine sachlichen Argumente gibt! Für mich hatte die Welt eine Sogkraft, die ich bis dahin in keiner anderen Open World erlebt habe. Andere sagen, dass es eine leere, uninteressante Welt war. Wie genau soll da ein sachliches Argument erwachsen, wenn es zwei so grundsätzlich unterschiedliche Wahrnehmungen gibt? Du kannst sicherlich technische oder stilistische Aspekte untersuchen und man kann darüber sachlich sprechen. In der Bewertung, ob BotW aber ein fantastisches oder miserables Spiel ist, wird das zu kurz greifen, weil es eben schon maßgeblich darauf ankommt, ob einem die leere Welt Neugier oder Langeweile entlockt hat.
Ultima89 hat geschrieben: 18.06.2021 12:00 Doch auch hier stellt sich die Frage: Darf man leicht zu übersehende Dinge wie die oben dargestellten Töne in der Musik als größeren Pluspunkt werten? Sehr schwierig, weil sie wohl nur wenigen aufgefallen sein dürften.
Puuh.... das finde ich auch schwierig. Nehmen wir zum Beispiel Silent Hill 2. Wenn jemand am Ende nicht verstanden hat, was jetzt genau eigentlich mit dem Protagonist los war und was wirklich passiert ist, macht das Silent Hill 2 dann zu einem schlechten Spiel, weil es nicht expliziter war und jedem die Möglichkeit geboten hat, zu begreifen, was vorgefallen ist? Irgendwie wage ich zu behaupten, dass du das nicht glaubst. Man könnte stattdessen wohl eher gute Argumente dafür finden, dass ein Spiel in seiner Tiefe so bewertet werden sollte, was man maximal aus dem Spiel herausziehen kann.
Ultima89 hat geschrieben: 18.06.2021 12:00 Wie sehr darf die Darstellung der Timeline in die Bewertung einfließen? Darf es Punkteabzug geben, wenn gar keine Einordnung in die Zeitenlinie möglich ist?
Keine Ahnung. Ist dir das wichtig? Wenn ja, wieso ist dir das wichtig um es als Spiel(!) zu bewerten?
Ultima89 hat geschrieben: 18.06.2021 12:00 Wir können "gerechte und richtige Wertungen" nur annährend erreichen, wenn wir uns auf einen Bewertungsmaßstab einigen. Und nur dann können wir auch von Objektivität sprechen... solange wir diese Matrix anwenden. Da ich aber vorsichtig schätze, dass es dazu nicht kommen wird, wird es immer wieder zu Wertungsdiskussionen aka "Was, Jörg gibt hier eine 70? Bei Magazin XY wurde eine 90 vergeben ..." kommen.
Naja, ich würde ja gerade argumentieren, dass besonders die Tatsache, dass die Bewertungen so subjektiv sind und trotzdem(!) weltweit die unterschiedlichsten Tester zu einem zumindest guten Fazit kommen, unterstreicht nur, dass BotW kein schlechtes Spiel sein kann, da es in der Lage ist, verschiedenste Menschen, mit ganz unterschiedlichen Bewertungsmaßstäben davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, dieses Spiel zu spielen. Vielleicht ist sogar gerade das das beste Argument dafür, dass BotW kein schlechtes Spiel sein kann.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Duck Slayer »

Kainé21 hat geschrieben: 18.06.2021 14:16 Es ist also Abwechslung, wenn man exakt das Gleiche macht wie vorher, nur ohne sein Equipment? Der Punkt ist, dass das Spiel besser funktioniert in so nem "early state".

Übrigens gilt das gleiche für diese in Dunkelheit gehüllte Insel. Die funktionieren, weil sie rausfallen aus der Open World-Nummer. Das meinte ich damit.

Und nein, ich hab in anderen Spielen, wo ich viele Waffen sammel,noch nie vor jeder 2. Truhe erstmal Inventar-Tetris spielen müssen. (mag sein, dass viele Spieler diese Erfahrung[en] nicht gemacht haben, die an der verlinkten Stelle angesprochen werden. I sure have though)
Das war eine Frage dich, nicht meine Meining dazu. Ich fand es ne gelungene Auflockerung. Besser funktionieren tut es nicht, der "early state" macht nichts besser.

Wow ein Random Youtube Video Danke....ich kann dir genug von der gegenseitige liefern :roll: In anderen Spielen sortiert man auch früher oder später Waffen aus meist benutzt man die eh nicht mehr wenn man einen neue hat. Warum das jetzt tetris sein soll weil du eine schlechtere Waffe gegen eine besser austauscht verstehe ich nicht. Sicher das du nicht einfach nur ein Loot Messi bist ?
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ActuallyKindra
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von ActuallyKindra »

Brudi, ich hab extra dazugeschrieben, warum ich das "random youtube" video verlinkt habe. Stellt meine Meinung halt ganz gut dar und verdeutlicht das mit dem "das spiel funst 'early' besser". Natürlich gibt es gegenteilige Meinungen, was ist das für ein Argument?

Von dir kamen bisher noch keine Argumente außer "early state macht nichts besser" oder "random video" (ist das ad hominem gegen das video? kappa). Das "random video" hat sogar Lösungsansätze D:

Warum das Inventar-Tetris ist? hast du das video gesehen? vor jeder 2. truhe muss ich mir angucken welche waffe ich wegschmeiß ... und selbst wenn ich die darin enthaltene Waffe gar nicht haben will, will ich die Truhe ja öffnen. Da bin ich wohl ein "Loot Messi". Ich mein ... ist nur integraler Bestandteil der Belohnungsstruktur des Spiels, Truhen zu öffnen, but what do i know? Zählt sogar für die blöde %-Zahl auf der Karte. Kann man natürlich schönreden so einen Design-Schnitzer, dass man ne Kiste öffnet, dann gesagt bekommt "inventar voll", dann das inventar managen und die kiste nochmal öffnen.

mag sein, dass dir das nie passiert ist. ich musste mich ständig damit rumschlagen. kann man jetzt hingehen und sagen, ich hätte das Spiel "falsch" verstanden oder "falsch" gespielt.

Oder man argumentiert, dass das auf dem Plateau schlichtweg besser funst als im late game
Zuletzt geändert von ActuallyKindra am 18.06.2021 14:52, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von PfeiltastenZocker »

Duck Slayer hat geschrieben: 18.06.2021 14:10
Kainé21 hat geschrieben: 18.06.2021 14:01 Das Plateau ist das Konzept des Spiels.
Da funktionieren alle Systeme.

Wenn's vom Plateau runtergeht, fallen viele Design-Entscheidungen in sich zusammen, je länger man spielt. Vor allem das Waffensystem funktioniert irgendwann konträr zu dem, was es sein wollte. Ironischerweise halten Waffen später zu lang, sodass alles, was man auf dem Plateau gelernt hat (Waffen managen, kritische Treffer durch kaputtgehende Waffen ausnutzen usw), nicht mehr wirklich gilt und man ständig vor Truhen steht, die man nicht öffnen kann, weil das Inventar voll ist.

Was sind die Highlights vieler Spieler?
Beispielsweise die Survival-Insel, wo man sein ganzes Equip verliert.
Warum wohl?
Weil die Insel eine Abwechslung darstellt? Das soll jetzt begründen warum der Rest des gameplays im sich zusammenfällt?
Wenn das Inventar voll ist schmeißt man was schlechteres oder kaputtes raus ist doch bei jeden Spiel so :lol:
Waffen die zu lange halten gibt es auch nicht wirklich klar halten paar besser als andere aber das ist logisch. Ein "zu lange" gibt es nicht, vor allem nicht in den Ausmaß das es das spielsystem kaputt machen würde

Die Insel war nur ein gutes Beispiel von Kainé21 um aufzuzeigen, wann es dem Spielkonzept gelingt seine größten Reize auszufahren. Der DLC mit den 50 Kampfräumen, der den Spieler auch auf 0 zwingt, hat ebenfalls ein sehr hohes Ansehen bei der Spielerschaft.

Es ist nunmal leider so dass man viele der ursprünglich eingeführten Spielmechaniken mit fortschreitenden Spielverlauf nicht mehr nutzen muss. Das passiert in BotW wirklich rasend schnell.
Kurzum die Balance gerät gehörig ins Wanken:

- Gegner mögen am Anfang noch gefährlich wirken, doch schon sehr schnell bekommt man mehr als genug Rohnahrung zusammen, mit der man sich quasi immer und jeder Zeit vollheilen könnte, selbst wenn man das Essen nicht verarbeitet (und da gibt es so einiges was für sich schon überpowered ist)
Im Prinzip hebelt das den kompletten Schwierigkeitsgrad aus.

- Das gilt ebenso fürs Klettern, man kann während des kletterns aus dem Menü heraus oder im fliegen die Stamina-Bar auffüllt, um die eigentlichen Grenzen des Spiels auszulotsen, auch davon findet man mehr als genug , kein Berg bereitet einem mehr Probleme, wenn es nicht regnet ;)
(übrigens ich kann mir vorstellen dass die oben genannten Punkte gerade auch dadurch entstanden sind, weil man die WiiU Features für das Spiel gestrichen hat, wo das Menü im Tablet gewesen wäre und Link wohlmöglich seine Konsum-Animationen, nicht im Menü, sondern ingame ausgeführt hätte, ist nur Spekulation, aber dadurch hätte man sich nicht mehr aus dem Menü heraus heilen können, was die Balance etwas verbessert hätte)

- Der Gleiter an sich, siehe auch mein Zitat von MM, wenn man am Anfang noch sich kreativ Wege eröffnet in dem man z.B eine Baumstammbrücke baut, lässt sich das Meiste davon, frühstens durch den Gleiter aushebeln.

- An Waffenvielfalt mangelt es wirklich nicht, das early game zwingt dich zu improvisieren die Umgebung zu deinem Vorteil zu nutzen (das nervt zwar viele, war aber Teil des Konzepts), mit einem Arsenal, was gar nicht so schnell ausgehen kann, wie es sich wieder auffüllt, hat man das Problem sehr früh nicht mehr.

- Zahlreiche Rätsel lassen sich durch unterschiedliche Eigenschaften der Waffen und Gegenstände cheesen, meistens muss man dafür nicht kreativ sein.

- die Reckenfähigkeiten im allgemein, jede einzelne von ihnen:

. man muss kein Timing mehr beim Blocken zeigen
. man wird noch mehr geheilt als ohnehin schon
. Muss man vielen Stellen nicht mal mehr klettern, bzw kann überall drüber segeln
. muss nicht mal sonderlich groß in Kämpfe engagen.

- Generell der übliche Kram, der Zelda schon länger so plagt, Rubine sind einfach nichts wert und lassen sich zu schnell anhäufen, Belohnungen wiederholen sich weil man alles schon zig mal gefunden

Wenigstens sind diese Recken Fähigkeiten limitiert, was man vom Gegenständeinventar leider nicht sagen kann. Von Anfang an hätte es ein Limit von mitzuführender Nahrung bzw Feen geben müssen. Wie kann es sein dass der Master-Modus keine dieser Schwächen ausbügelt? Der Master Modus macht das Spiel nicht schwieriger, sondern nur noch mehr tedious.
Wer sich eine anspruchsvolle Erfahrung wünscht, für den ist das Spiel jenseits des Early Games ein harter Tritt in die Eier.

Da ist es überhaupt nicht verwunderlich wieso die Survival-Insel solch einen magischen Reiz entfaltet, ich wünschte mir fast dass ein möglicher BotW Nachfolger einfach nur eine Kette aus verschiedenen kleinen Open-World mit Missionszielen ist, wo man sich wie bei Mario von Level zu Level begibt und immer wieder von 0 startet. BotW Balancing schafft es einfach nicht mit der Progression des Spielers mitzuhalten, selbst ich, der sich wirklich extrem in vielen Dingen eingeschränkt hat, durch ein eigenes Regelwerk, musste irgendwann das Handtuch werfen, weil ich trotz aller Restriktionen zu stark wurde. Viele nennen das nur ein weiteren Teil des "Freiheitsaspekts" für andere ist das einfach nur schlecht abgestimmtes Gamedesign.

Es gibt Grund zur Annahme dass BotW 2 daran nichts ändern wird und einfach nur noch "mehr Freiheit" ins Spiel schaufelt, ohne die Systeme aufeinander abzustimmen. Noch lassen sich keine genauen Prognosen anstellen, doch ich rechne mit einem massiven Feature-Creep.

Weißt du, ich denke wenn die Spieler diesbezüglich einfach häufiger kritisch und expliziter wären, könnte der Nachfolger diese Unzulänglichkeiten (für dich vielleicht nicht, aber für andere) verbessern. Allein deswegen finde ich es schon wichtig dass solche Diskussionen geführt werden, damit man Gemeinsamkeiten herausstellt, die gleich aufgenommen wurden, aber auch Unterschiede.
Ich glaube auch du würdest von einem (im Zweifelsfall optional) fordernderen Spielerlebnis profitieren.

Stattdessen greifen beide Seiten immer nur zu Superlativen und führen Grundsatzdiskussionen zur Richtung der Serie, was ich persönlich nicht zielführend finde, man sollte das Spiel als das sehen was es ist, ungefiltert.
Zuletzt geändert von PfeiltastenZocker am 18.06.2021 15:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Duck Slayer »

Kainé21 hat geschrieben: 18.06.2021 14:46 Brudi, ich hab extra dazugeschrieben, warum ich das "random youtube" video verlinkt habe. Stellt meine Meinung halt ganz gut dar und verdeutlicht das mit dem "das spiel funst 'early' besser". Natürlich gibt es gegenteilige Meinungen, was ist das für ein Argument?

Von dir kamen bisher noch keine Argumente außer "early state macht nichts besser" oder "random video" (ist das ad hominem gegen das video? kappa). Das "random video" hat sogar Lösungsansätze D:

Warum das Inventar-Tetris ist? hast du das video gesehen? vor jeder 2. truhe muss ich mir angucken welche waffe ich wegschmeiß ... und selbst wenn ich die darin enthaltene Waffe gar nicht haben will, will ich die Truhe ja öffnen. Da bin ich wohl ein "Loot Messi". Ich mein ... ist nur integraler Bestandteil der Belohnungsstruktur des Spiels, Truhen zu öffnen, but what do i know? Zählt sogar für die blöde %-Zahl auf der Karte. Kann man natürlich schönreden so einen Design-Schnitzer, dass man ne Kiste öffnet, dann gesagt bekommt "inventar voll", dann das inventar managen und die kiste nochmal öffnen.

mag sein, dass dir das nie passiert ist. ich musste mich ständig damit rumschlagen. kann man jetzt hingehen und sagen, ich hätte das Spiel "falsch" verstanden oder "falsch" gespielt.

Oder man argumentiert, dass das auf dem Plateau schlichtweg besser funst als im late game
"Brudi" Jeder kann ein Youtube Video finden das seine Meinung unterstützt daher ist es für mich "random" in dir Diskussion geworfen.
Meine Argumente sind da durchaus ableitbar, ich find nicht das der "early state" das beste am Spiel weil es mir erster nach den Plateau mit der erweiterten freiheit so richtig Spaß gemacht hat.

Natürlich hatte ich das Problem mit den Truhen auch und weiter ? Ich hab nunaml kein Problem damit und wir haben hier kein Resident Evil 4 wo man mit den Inventar wirklich Tetris spielen muss. Eine Waffe auszutauschen wenn das Inventar voll ist passiert nunmal bei einen begrenzten Inventar. Das ist wirklich meckern auf hohen Niveau (wobei man natürlich die Menü Führung dafür hätte besser machen können)
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

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PfeiltastenZocker hat geschrieben: 18.06.2021 15:07
Duck Slayer hat geschrieben: 18.06.2021 14:10
Kainé21 hat geschrieben: 18.06.2021 14:01 Das Plateau ist das Konzept des Spiels.
Da funktionieren alle Systeme.

Wenn's vom Plateau runtergeht, fallen viele Design-Entscheidungen in sich zusammen, je länger man spielt. Vor allem das Waffensystem funktioniert irgendwann konträr zu dem, was es sein wollte. Ironischerweise halten Waffen später zu lang, sodass alles, was man auf dem Plateau gelernt hat (Waffen managen, kritische Treffer durch kaputtgehende Waffen ausnutzen usw), nicht mehr wirklich gilt und man ständig vor Truhen steht, die man nicht öffnen kann, weil das Inventar voll ist.

Was sind die Highlights vieler Spieler?
Beispielsweise die Survival-Insel, wo man sein ganzes Equip verliert.
Warum wohl?
Weil die Insel eine Abwechslung darstellt? Das soll jetzt begründen warum der Rest des gameplays im sich zusammenfällt?
Wenn das Inventar voll ist schmeißt man was schlechteres oder kaputtes raus ist doch bei jeden Spiel so :lol:
Waffen die zu lange halten gibt es auch nicht wirklich klar halten paar besser als andere aber das ist logisch. Ein "zu lange" gibt es nicht, vor allem nicht in den Ausmaß das es das spielsystem kaputt machen würde

Die Insel war nur ein gutes Beispiel von Kainé21 um aufzuzeigen, wann es dem Spielkonzept gelingt seine größten Reize auszufahren. Der DLC mit den 50 Kampfräumen, der den Spieler auch auf 0 zwingt, hat ebenfalls ein sehr hohes Ansehen bei der Spielerschaft.

Es ist nunmal leider so dass man viele der ursprünglich eingeführten Spielmechaniken mit fortschreitenden Spielverlauf nicht mehr nutzen muss. Das passiert in BotW wirklich rasend schnell.
Kurzum die Balance gerät gehörig ins Wanken:

- Gegner mögen am Anfang noch gefährlich wirken, doch schon sehr schnell bekommt man mehr als genug Rohnahrung zusammen, mit der man sich quasi immer und jeder Zeit vollheilen könnte, selbst wenn man das Essen nicht verarbeitet (und da gibt es so einiges was für sich schon überpowered ist)
Im Prinzip hebelt das den kompletten Schwierigkeitsgrad aus.

- Das gilt ebenso fürs Klettern, man kann während des kletterns aus dem Menü heraus oder im fliegen die Stamina-Bar auffüllt, um die eigentlichen Grenzen des Spiels auszulotsen, auch davon findet man mehr als genug , kein Berg bereitet einem mehr Probleme, wenn es nicht regnet ;)
(übrigens ich kann mir vorstellen dass die oben genannten Punkte gerade auch dadurch entstanden sind, weil man die WiiU Features für das Spiel gestrichen hat, wo das Menü im Tablet gewesen wäre und Link wohlmöglich seine Konsum-Animationen, nicht im Menü, sondern ingame ausgeführt hätte, ist nur Spekulation, aber dadurch hätte man sich nicht mehr aus dem Menü heraus heilen können, was die Balance etwas verbessert hätte)

- Der Gleiter an sich, siehe auch mein Zitat von MM, wenn man am Anfang noch sich kreativ Wege eröffnet in dem man z.B eine Baumstammbrücke baut, lässt sich das Meiste davon, frühstens durch den Gleiter aushebeln.

- An Waffenvielfalt mangelt es wirklich nicht, das early game zwingt dich zu improvisieren die Umgebung zu deinem Vorteil zu nutzen (das nervt zwar viele, war aber Teil des Konzepts), mit einem Arsenal, was gar nicht so schnell ausgehen kann, wie es sich wieder auffüllt, hat man das Problem sehr früh nicht mehr.

- Zahlreiche Rätsel lassen sich durch unterschiedliche Eigenschaften der Waffen und Gegenstände cheesen, meistens muss man dafür nicht kreativ sein.

- die Reckenfähigkeiten im allgemein, jede einzelne von ihnen:

. man muss kein Timing mehr beim Blocken zeigen
. man wird noch mehr geheilt als ohnehin schon
. Muss man vielen Stellen nicht mal mehr klettern, bzw kann überall drüber segeln
. muss nicht mal sonderlich groß in Kämpfe engagen.

- Generell der übliche Kram, der Zelda schon länger so plagt, Rubine sind einfach nichts wert und lassen sich zu schnell anhäufen, Belohnungen wiederholen sich weil man alles schon zig mal gefunden

Wenigstens sind diese Recken Fähigkeiten limitiert, was man vom Gegenständeinventar leider nicht sagen kann. Von Anfang an hätte es ein Limit von mitzuführender Nahrung bzw Feen geben müssen. Wie kann es sein dass der Master-Modus keine dieser Schwächen ausbügelt? Der Master Modus macht das Spiel nicht schwieriger, sondern nur noch mehr tedious.
Wer sich eine anspruchsvolle Erfahrung wünscht, für den ist das Spiel jenseits des Early Games ein harter Tritt in die Eier.

Da ist es überhaupt nicht verwunderlich wieso die Survival-Insel solch einen magischen Reiz entfaltet, ich wünschte mir fast dass ein möglicher BotW Nachfolger einfach nur eine Kette aus verschiedenen kleinen Open-World mit Missionszielen ist, wo man sich wie bei Mario von Level zu Level begibt und immer wieder von 0 startet. BotW Balancing schafft es einfach nicht mit der Progression des Spielers mitzuhalten, selbst ich, der sich wirklich extrem in vielen Dingen eingeschränkt hat, durch ein eigenes Regelwerk, musste irgendwann das Handtuch werfen, weil ich trotz aller Restriktionen zu stark wurde. Viele nennen das nur ein weiteren Teil des "Freiheitsaspekts" für andere ist das einfach nur schlecht abgestimmtes Gamedesign.

Es gibt Grund zur Annahme dass BotW 2 daran nichts ändern wird und einfach nur noch "mehr Freiheit" ins Spiel schaufelt, ohne die Systeme aufeinander abzustimmen. Noch lassen sich keine genauen Prognosen anstellen, doch ich rechne mit einem massiven Feature-Creep.

Weißt du, ich denke wenn die Spieler diesbezüglich einfach häufiger kritisch und expliziter wären, könnte der Nachfolger diese Unzulänglichkeiten (für dich vielleicht nicht, aber für andere) verbessern. Allein deswegen finde ich es schon wichtig dass solche Diskussionen geführt werden, damit man Gemeinsamkeiten herausstellt, die gleich aufgenommen wurden, aber auch Unterschiede.
Ich glaube auch du würdest von einem (im Zweifelsfall optional) fordernderen Spielerlebnis profitieren.

Stattdessen greifen beide Seiten immer nur zu Superlativen und führen Grundsatzdiskussionen zur Richtung der Serie, was ich persönlich nicht zielführend finde, man sollte das Spiel als das sehen was es ist, ungefiltert.
Nichts zu haben und von vorne anzufangen sind aber eben nicht die größten Reize des spieles. Es waren tolle Elemente und ich hab auch mega den Spaß daran gehabt aber ich fühlte mich nicht plötzlich weniger bespaßt nachdem ich damit fertig war.

Ich stimmt dir sogar in den meisten Punkt zu in der Summe ist das spiel bis auf die Anfangs Zeit viel zu einfach und viele Mechaniken sind OP...aber das Spiel wird dadurch maximal einfacher, nicht schlechter. Man muss sich das Essen ja dennoch erster machen, die Fähigkeiten verdienen. Und gerade sie sind ja das größte an Progression das man bekommen kann. Die einzige die da aber wirklich zu viel des Guten ist die Wiederbelebung von Mipha.

Schlussendlich kommt es eben auf den eigenen Geschmack an und wie man was für sich selbst gewichtet.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Saflexus (THX420Y4P) »

Ultima89 hat geschrieben: 18.06.2021 12:00
[...]

Naja, selbst wenn 90% von einem Meisterwerk sprechen, muss es deshalb nicht gut sein. Es sei denn, man legt diesen Maßstab an, um objektiv bestimmen zu wollen, ob ein Spiel gut oder schlecht ist. Und Verkaufszahlen und Reviews sind nicht wirklich ein Maßstab. Bei Metacritic trüben (auch) Hater (ich hoffe, ich darf den Begriff hier ausnahmsweise verwenden) und Trolle die Punktzahl. Bei Magazinen darf man die Unvoreingenommenheit hinterfragen. Wenn ein begeisterter Anhänger einer Spieleserie zB ein Spiel wertet, ist die Chance höher, dass es positiv verzerrt dargestellt wird. Wenn ein gewisser Maurice eines gewissen Spielemagazins ein Borderlands testet, wäre ich zB sehr vorsichtig.

[...]

Ich schlage was anderes vor: Man führt die Diskussion mit überzeugenden Argumenten in der Sache. Es gibt Stärken von BotW, die sich mit Gegenargumenten nur bedingt relativieren lassen. Auf der anderen Seite gibt es auch Schwächen, die sich nur bedingt relativieren lassen. Aber so, wie die Diskussion hier im Thread und im Testthread weitgehend sachlich geführt wurde, soll eine Diskussion aussehen. Und alleine das, was unter dem Strich rauskommt, bestimmt, ob das Spiel gut oder schlecht ist. Und diese Begriffspaare darf man natürlich nicht als absolut betrachten, sondern als Orientierung.

[...]

Das sind alles Punkte, die der Tester wieder subjektiv enscheidet. Wenn wir wirklich darüber entscheiden wollen, ob ein Spiel gut oder schlecht ist, muss eine Bewertungsmatrix entworfen werden, die einheitlich für alle Tester gilt. Ähnlich wie ein Gesetz. Aber rate mal, ob diese Matrix wiederum subjektiv oder objektiv geprägt ist :mrgreen:

Wir können "gerechte und richtige Wertungen" nur annährend erreichen, wenn wir uns auf einen Bewertungsmaßstab einigen. Und nur dann können wir auch von Objektivität sprechen... solange wir diese Matrix anwenden. Da ich aber vorsichtig schätze, dass es dazu nicht kommen wird, wird es immer wieder zu Wertungsdiskussionen aka "Was, Jörg gibt hier eine 70? Bei Magazin XY wurde eine 90 vergeben ..." kommen.

[...]
Das sind heftige Anforderungen, um qualifiziert aussagen zu können, dass ein Spiel (nicht) gut ist und eine Wertung von (max. 60/) 90% wirklich verdient. Du hast völlig recht. Diesen Anforderungen wird wohl niemals jemand gerecht werden.
Zuletzt geändert von Saflexus (THX420Y4P) am 18.06.2021 16:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von PfeiltastenZocker »

Duck Slayer hat geschrieben: 18.06.2021 15:31 Ich stimmt dir sogar in den meisten Punkt zu in der Summe ist das spiel bis auf die Anfangs Zeit viel zu einfach und viele Mechaniken sind OP...aber das Spiel wird dadurch maximal einfacher, nicht schlechter.

Schlussendlich kommt es eben auf den eigenen Geschmack an und wie man was für sich selbst gewichtet.
Wie du schon sagst es ist enorm präferenzenabhängig, aber ich denke schon dass ein maximal einfaches Spiel, was schon der Grenze zur Trivialität kratzt, sich zu einer maximal langweiligen Erfahrung entwickeln kann, weil es doch viel Potenzial ungenutzt lässt. Würde das Spiel so viel Tiefe besitzen wie es einfach ist, hätten wir diese Diskussion gar nicht. Aber eben weil das grundgeniale systemic design, noch so viel mehr bieten könnte für den gameplayaffinen Spieler, ist es nicht verwunderlich dass man viele der Stärken gar nicht erkennen kann.
Duck Slayer
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Duck Slayer »

PfeiltastenZocker hat geschrieben: 18.06.2021 15:55
Duck Slayer hat geschrieben: 18.06.2021 15:31 Ich stimmt dir sogar in den meisten Punkt zu in der Summe ist das spiel bis auf die Anfangs Zeit viel zu einfach und viele Mechaniken sind OP...aber das Spiel wird dadurch maximal einfacher, nicht schlechter.

Schlussendlich kommt es eben auf den eigenen Geschmack an und wie man was für sich selbst gewichtet.
Wie du schon sagst es ist enorm präferenzenabhängig, aber ich denke schon dass ein maximal einfaches Spiel, was schon der Grenze zur Trivialität kratzt, sich zu einer maximal langweiligen Erfahrung entwickeln kann, weil es doch viel Potenzial ungenutzt lässt. Würde das Spiel so viel Tiefe besitzen wie es einfach ist, hätten wir diese Diskussion gar nicht. Aber eben weil das grundgeniale systemic design, noch so viel mehr bieten könnte für den gameplayaffinen Spieler, ist es nicht verwunderlich dass man viele der Stärken gar nicht erkennen kann.
Es ist aber nie zu einfach und der schwierigkeitsgtad sollte nicht dafür stehen wie gut oder schlecht ein Spiel ist. Oder wie langweilig. Für sowas haben wir die Souls Spiele.
Für dich ist es zu einfach und zu langweilig ok akzeptiert. Für mich nicht. Und keiner von uns wird sich da noch vom Gegenteil überzeugen lassen.
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ActuallyKindra
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von ActuallyKindra »

Ich finde das Spiel schon zu einfach, zumindest ohne DLC bzw. nach hinten raus. Auf dem Plateau glaubt man noch, es ist etwas anspruchsvoller und vll beim ersten Leuen (oder wie die hießen), aber das legt sich alles. Ich hatte keine probleme damit, den boss rush (zum endgegner gehen ohne die titanen machen) mit nur 3 herzen zu machen. parry ist zudem absolut broken lächerlich OP.

Gestorben ist man in BOTW gefühlt aber scho öfter mal als in älteren Zeldas. Aber sobald man zugang zu ressourcen hat (waffen, rüstungen, zutaten für kochen) war's das schnell wieder. das muss aber an sich auch nix schlechtes sein. man wird ja stärker und das soll sich gut anfühlen i guess

aber allzu sehr "abwerten" würde ich das spiel deswegen jetzt auch nicht. es ist kein wind waker, das man auch im schlaf durchspielen kann.

der hard mode gefiel mir nicht so, weil die gegner zu viel hp hatten und diese auch noch regenerierten. letzteres beißt sich bisl mit dem waffensystem imo
Zuletzt geändert von ActuallyKindra am 18.06.2021 16:43, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von PfeiltastenZocker »

Duck Slayer hat geschrieben: 18.06.2021 16:34
PfeiltastenZocker hat geschrieben: 18.06.2021 15:55
Duck Slayer hat geschrieben: 18.06.2021 15:31 Ich stimmt dir sogar in den meisten Punkt zu in der Summe ist das spiel bis auf die Anfangs Zeit viel zu einfach und viele Mechaniken sind OP...aber das Spiel wird dadurch maximal einfacher, nicht schlechter.

Schlussendlich kommt es eben auf den eigenen Geschmack an und wie man was für sich selbst gewichtet.
Wie du schon sagst es ist enorm präferenzenabhängig, aber ich denke schon dass ein maximal einfaches Spiel, was schon der Grenze zur Trivialität kratzt, sich zu einer maximal langweiligen Erfahrung entwickeln kann, weil es doch viel Potenzial ungenutzt lässt. Würde das Spiel so viel Tiefe besitzen wie es einfach ist, hätten wir diese Diskussion gar nicht. Aber eben weil das grundgeniale systemic design, noch so viel mehr bieten könnte für den gameplayaffinen Spieler, ist es nicht verwunderlich dass man viele der Stärken gar nicht erkennen kann.
Es ist aber nie zu einfach und der schwierigkeitsgtad sollte nicht dafür stehen wie gut oder schlecht ein Spiel ist. Oder wie langweilig. Für sowas haben wir die Souls Spiele.
Für dich ist es zu einfach und zu langweilig ok akzeptiert. Für mich nicht. Und keiner von uns wird sich da noch vom Gegenteil überzeugen lassen.
Wie gesagt, es ist zu einfach nicht weil es zu einfach sein sollte, sondern weil die Systeme nicht hinterher kommen.
Durch den exzessiven Gebrauch von Consumables wird es sogar trivial.

Ich finde nicht dass man das herunterspielen sollte, wo doch eine Menge von Mechaniken eben auch mit dem Reiz der Gefahr spielen. Hier redet keiner von einer Souls-Like Erfahrung, ich würde Kainé21 sogar widersprechen, denn selbst ein Wind Waker ist insofern "schwieriger" weil man in Wind Waker immer noch klare Grenzen hat. Es gibt nunmal ein Limit an Flaschen mit denen man sich heilen kann, auch wenn vielleicht nur die unerfahrendsten Spieler vermutlich deren Grenze ausschöpfen (und im Gegenzug dazu muss man sich den Inventarplatz verdienen)

Ich rede hier nicht davon dass ein Spiel nicht einfach sein darf, denn ich hatte an Wind Waker meinen Spaß, selbst wenn ich nie gestorben bin. Der Unterschied ist nur, in Wind Waker ist der spielerische Rahmen in dem man sich bewegt klar definiert, in BotW ist er das nicht, bzw so exorbitant vage, dass keine Befriedigung aufkommt.

Ich wage also zu behaupten dass Breath of the Wild in dem Aspekt einfach flawed by design ist und das merkt man dann eben am allermeisten an dem Heilsystem. Du kannst damit Leben, aber dadurch dass man im Hinterkopf schon weiß dass man quasi unbesiegbar ist, verliert das Spiel jeglichen Reiz, jeglichen spielerischen Rahmen
jegliche Motivation überhaupt irgendwie stärker zu werden. Ich bin mir fast sicher, dass das etwas ist, was auch viele Kritiker gerade unbewusst stört.
Zuletzt geändert von PfeiltastenZocker am 18.06.2021 16:59, insgesamt 4-mal geändert.
Ryan2k6(Danke für 20 Jahre 4p)
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Ryan2k6(Danke für 20 Jahre 4p) »

Boah Leute, könnt ihr bitte mit diesen fetten Zitaten aufhören und wenigstens Spoiler Tags nutzen? Man muss endlos scrollen. :Blauesauge:
.
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ActuallyKindra
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von ActuallyKindra »

Ryan2k6 hat geschrieben: 18.06.2021 16:52 Boah Leute, könnt ihr bitte mit diesen fetten Zitaten aufhören und wenigstens Spoiler Tags nutzen? Man muss endlos scrollen. :Blauesauge:
Passt doch perfekt zu 4P. Schon mal die Startseite gesehen? Keep scrolling, keep scrolling xD

@Wind Waker
Ich hab in Wind Waker noch nie Heilitems genutzt. Das ist vollkommen unnötig. Die Oma Suppe hat gute Buffs, weshalb ich die vll 1x benutzt hab. In Botw, auch wenn es das Spiel trivalisiert, gibt es Gründe, gutes Essen zu machen. Das Heil/Kochsystem ist natürlich trotzdem komplett unbalanced und für die Tonne.
Zuletzt geändert von ActuallyKindra am 18.06.2021 17:01, insgesamt 2-mal geändert.
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