The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

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Ultima89
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Ultima89 »

eigentlichegal hat geschrieben: 18.06.2021 10:13 Was ich nicht verstehe ist, wie man bei einem Spiel, dass sowohl von Kritiker, als auch einer überwältigenden Mehrheit von Spielern als gut befunden wird (ich vermeide hier bewusst den Superlativ herausragend), sich hinstellen kann und trotzdem mit Inbrunst behauptet, das Spiel sei bestenfalls(!) Mittelmaß, eher sogar schlecht. Das halte ich für sehr egozentrisch.
Naja, selbst wenn 90% von einem Meisterwerk sprechen, muss es deshalb nicht gut sein. Es sei denn, man legt diesen Maßstab an, um objektiv bestimmen zu wollen, ob ein Spiel gut oder schlecht ist. Und Verkaufszahlen und Reviews sind nicht wirklich ein Maßstab. Bei Metacritic trüben (auch) Hater (ich hoffe, ich darf den Begriff hier ausnahmsweise verwenden) und Trolle die Punktzahl. Bei Magazinen darf man die Unvoreingenommenheit hinterfragen. Wenn ein begeisterter Anhänger einer Spieleserie zB ein Spiel wertet, ist die Chance höher, dass es positiv verzerrt dargestellt wird. Wenn ein gewisser Maurice eines gewissen Spielemagazins ein Borderlands testet, wäre ich zB sehr vorsichtig.

Verkaufszahlen können auch täuschen. Ich las im BotW-Testthread, dass einige das Spiel nach den magischen 20 Stunden nicht weiter gespielt haben. D.h. man müsste diese Spieler eigentlich von den Verkaufszahlen abziehen. Dazu kommen noch die, die das Spiel tatsächlich zurückgegeben haben.

Aber bevor man hier irgendwelche Rechnungen anstellt, nur um später sagen zu können "siehst du, es waren eben doch nicht so viele, denen es gefallen hat, aber die Mehrheit steht immer noch", halte ich für nicht zielführend. Diese "Mehrheit/Minderheit"-Argumentation an sich ist schon daneben. Was soll sie denn aussagen? Wenn es nur einem von 100 nicht gefallen hat, ist der eben unnormal?

Ich schlage was anderes vor: Man führt die Diskussion mit überzeugenden Argumenten in der Sache. Es gibt Stärken von BotW, die sich mit Gegenargumenten nur bedingt relativieren lassen. Auf der anderen Seite gibt es auch Schwächen, die sich nur bedingt relativieren lassen. Aber so, wie die Diskussion hier im Thread und im Testthread weitgehend sachlich geführt wurde, soll eine Diskussion aussehen. Und alleine das, was unter dem Strich rauskommt, bestimmt, ob das Spiel gut oder schlecht ist. Und diese Begriffspaare darf man natürlich nicht als absolut betrachten, sondern als Orientierung.

Doch auch hier stellt sich die Frage: Darf man leicht zu übersehende Dinge wie die oben dargestellten Töne in der Musik als größeren Pluspunkt werten? Sehr schwierig, weil sie wohl nur wenigen aufgefallen sein dürften. Weiter gehts: Wie sehr darf die Darstellung der Timeline in die Bewertung einfließen? Darf es Punkteabzug geben, wenn gar keine Einordnung in die Zeitenlinie möglich ist?

Das sind alles Punkte, die der Tester wieder subjektiv enscheidet. Wenn wir wirklich darüber entscheiden wollen, ob ein Spiel gut oder schlecht ist, muss eine Bewertungsmatrix entworfen werden, die einheitlich für alle Tester gilt. Ähnlich wie ein Gesetz. Aber rate mal, ob diese Matrix wiederum subjektiv oder objektiv geprägt ist :mrgreen:

Wir können "gerechte und richtige Wertungen" nur annährend erreichen, wenn wir uns auf einen Bewertungsmaßstab einigen. Und nur dann können wir auch von Objektivität sprechen... solange wir diese Matrix anwenden. Da ich aber vorsichtig schätze, dass es dazu nicht kommen wird, wird es immer wieder zu Wertungsdiskussionen aka "Was, Jörg gibt hier eine 70? Bei Magazin XY wurde eine 90 vergeben ..." kommen.
eigentlichegal hat geschrieben: 18.06.2021 10:13 Davon abgesehen verstehe ich es aber fast noch weniger, wieso man in einem Thread zu einem Nachfolger eines Spiels, das man für so unerwähnenswert hält, so viel Energie aufwendet, immer und immer wieder darzulegen, wieso das Spiel so durchschnittlich sein soll. Wenn ich ein Spiel wirklich so langweilig finde, bleibe ich zumindest einfach den Threads fern. Aber vielleicht sollte ich beim nächsten Skyrim einfach auch mal in epischer Länge erklären, wieso das für mich eines der langweiligsten und einfallslosesten Spiele überhaupt ist....
Es geht hier rein um Buzz-Words. Wenn jemand die Formulierung verwendet "das Spiel war schlecht", kommt es objektiv rüber, wie eine Tatsache. Und wenn jemand etwas sagt, was sich für dich objektiv falsch anhört, wird bei dir was getriggert. Und nicht nur bei dir, sondern bei vielen. Es ist halt einfacher, kurze Sätze zu schrieben und sich nicht die Mühe zu machen, den Zusatz "meiner Meinung nach..." zu benutzen.
Zuletzt geändert von Ultima89 am 18.06.2021 12:03, insgesamt 4-mal geändert.
Duck Slayer
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Duck Slayer »

Aber warum sieht man hier überhaupt den Sinn den Erstling zu diskutieren? Wenn es nicht gefiel soll doch zum Thema Nachfolger einfach wegbleiben vor allen wenn es nur um einen Trailer geht. Hätte man jetzt den test zu botw2 würde es ja Sinn machen...un Vergleiche zu ziehen ob es einen mit Teil 2 doch gefällt weil swächen aus den Erstling raus sind usw.
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ActuallyKindra
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von ActuallyKindra »

Chibiterasu hat geschrieben: 18.06.2021 08:04 Die 120 Schreine (aka "Beta-Räume" :roll: ) sowie 4 Titanen + Labyrinthe, Schreinquests in der Welt und Co. bieten einfach x mal mehr interessante Rätsel als jedes Zelda davor.

Ja, ich finde die alten Themen-Dungeons - zum Teil - auch atmosphärischer (weil visuell diverser) und einige aus den früheren Spielen sind auch beim Rätseldesign sehr gelungen.
Viele bauen aber auf den immer gleichen Prinzipien auf (alle Gegner in einem Raum besiegen, damit man einen Schlüssel bekommt, der eine Tür woanders aufsperrt - oder Fackel entzünden, Blöcke/Statuen verschieben, usw.). War oft gut, aber das nutzt sich eben auch ab.
Jetzt hat man das mal stark geändert und etwas dynamischer, physikbasierend gemacht. So etwas bedeutet sehr viel Entwicklungsaufwand und wenn man das als Beta bezeichnet, rüttelt man zurecht am Watschenbaum der Devs.

Ja, es ist manchmal janky, aber insgesamt einfach mal eine gute Abwechslung für die Serie. Und mit den Ideen, die man dabei hatte, könnte man weit mehr als die sonst üblichen ~8 Dungeons befüllen.
Und wenn es nicht gerade Portal ist, gibt es auch kaum Spiele (mit Abstrichen Antichamber/Talos Principle), die bei einem ähnlichen Konzept nur irgendwie diese Qualität erreichen.
Nicht das inhärente Game Design fühlt sich an wie die Testräume in WW, sondern die Schreine selbst. Mir ist schon klar, dass das Rätseldesign in BOTW recht smart ist. Schreine finde ich trotzdem grauenhaft.



Mir gefiel BOTW übrigens trotzdem. Klar, hätte deutlich besser sein können (und mehr Zelda ...), aber beim aller ersten Mal hat's mich schon auch sehr gekriegt. Das 2. Mal war dann schon was ganz anderes.
Zuletzt geändert von ActuallyKindra am 18.06.2021 13:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Ultima89 »

Duck Slayer hat geschrieben: 18.06.2021 12:40 Aber warum sieht man hier überhaupt den Sinn den Erstling zu diskutieren? Wenn es nicht gefiel soll doch zum Thema Nachfolger einfach wegbleiben vor allen wenn es nur um einen Trailer geht. Hätte man jetzt den test zu botw2 würde es ja Sinn machen...un Vergleiche zu ziehen ob es einen mit Teil 2 doch gefällt weil swächen aus den Erstling raus sind usw.
Die Themen liegen halt nah beieinander. Es ist die Fortsetzung zum ersten Teil und da vergleicht man recht unwillkürlich. Da es die Timeline gibt, ist auch wieder fraglich, wo der neue Teil steht. Aber wenn es den nächsten Trailer mit mehr Material gibt, was glaubst du, was im Kommentarbereich wieder abgeht ? :mrgreen:

Wette mit einem Freund, ab welcher Beitragszahl es losgeht mit "BotW war gar nicht so gut, hoffentlich machen sie es hier besser". Ich glaube, das wird uns noch einige Zeit begleiten und an den Test in 2022 will ich gar nicht denken.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Duck Slayer »

Ultima89 hat geschrieben: 18.06.2021 13:06
Duck Slayer hat geschrieben: 18.06.2021 12:40 Aber warum sieht man hier überhaupt den Sinn den Erstling zu diskutieren? Wenn es nicht gefiel soll doch zum Thema Nachfolger einfach wegbleiben vor allen wenn es nur um einen Trailer geht. Hätte man jetzt den test zu botw2 würde es ja Sinn machen...un Vergleiche zu ziehen ob es einen mit Teil 2 doch gefällt weil swächen aus den Erstling raus sind usw.
Die Themen liegen halt nah beieinander. Es ist die Fortsetzung zum ersten Teil und da vergleicht man recht unwillkürlich. Da es die Timeline gibt, ist auch wieder fraglich, wo der neue Teil steht. Aber wenn es den nächsten Trailer mit mehr Material gibt, was glaubst du, was im Kommentarbereich wieder abgeht ? :mrgreen:

Wette mit einem Freund, ab welcher Beitragszahl es losgeht mit "BotW war gar nicht so gut, hoffentlich machen sie es hier besser". Ich glaube, das wird uns noch einige Zeit begleiten und an den Test in 2022 will ich gar nicht denken.
Klar......aber ich denke halt wartet damit bis man mehr weiß und gut ist :roll:
Ich bin so frei und Wette einfach mal mit...ab einer Beitragszahl so um die 10 geht es in zukünftigen threads los :lol:
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Chibiterasu
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Chibiterasu »

Ein Dark Souls oder sonstige Spiele aus gewissen Reihen stehen eben mehr für sich bzw. wird an dem recht ähnlichen Demon's Souls gemessen.

Bei Zelda ist das Problem echt, dass hier so viele "Interessensgruppen" zusammen gekommen sind.
- man hat die Oldschool Fans, die sich ein klassisches Zelda gewünscht haben und mit der Open World nichts anfangen können
- man hat Open World Fans, die andere offene Welten gewohnt sind (mehr Questmarker, mehr NPCs, Nebenquests etc., weniger Erkundung)
- man hat Action-Adventure/RPG Fans, die einen gewissen Progress wollen und die völlig genervt von zerbrechendem Equipment reagieren
- man hat die Leute, die BotW nur gespielt haben, weil es eben einen MC von 97 hat und dann gemerkt haben "gar nicht meins"
usw.

Breath of the wild hat da einfach einige Dinge neu probiert und Entscheidungen getroffen, die nicht jedem schmecken.
Dementsprechend polarisierend ist es. Ich kann das gut verstehen.

Was ich nicht für angebracht halte, sind Worte wie "völlig überbewertet", "nur wegen dem Namen so gut bewertet", "leere Welt", "Beta-Räume" usw.
Dafür ist das Spiel viel zu durchdacht und in sich stimmig.

Für mich war die Erkundung großartig und ich kann ansonsten mit den To-Do Listen in Open World Spielen sehr wenig anfangen. Ich bin Zelda Fan, verspüre aber selten die Lust zu den klassischeren 3D Teilen zurückzukehren, weil sich die für mich oft gezogen haben (zuviel Tutorial, zuviel sonstiges Gelaber, zu linear).
Mich hat das Zerbrechen der Waffen am Anfang auch irritiert, aber dann hatte ich Spaß damit, den Gegnern alles um die Ohren zu hauen, was ich habe. Für mich waren die Waffen dann quasi Munition. Sie dürfen aber gerne ein wenig länger halten oder von mir aus durch Materialien verstärkt werden. Je stärker desto teurer. Genervt hat mich eher das ständig volle Inventar, weswegen ich noch verschwenderischer mit dem Zeug umgegangen bin. Hier gerne mehr Itemslots von Anfang an.
Und die Kritik an den Schreinen/Dungeons kann ich schon soweit verstehen, dass ich mir im Nachfolger selbst auch wieder mehr Themen-Dungeons mit interessanteren Bossen wünsche. Für Teil 1 hat es für mich gut so gepasst, aber ein zweites Mal würde es mir nicht ganz reichen.
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ActuallyKindra
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von ActuallyKindra »

Die Räume sehen teilweise aus als hätte man einen Test-Raum für Physik in ein Rätsel umgebaut (Stapel x Sachen, um hochzuklettern). Klar gibt es unzählige gute, smarte Rätsel, das hab ich nie bestritten. Dann sehen die auch noch alle gleich aus (klar, wie soll man auch bei so einer absurden Zahl abwechslung bieten?). Dann gibt es diverse Schreine, die NICHTS beinhalten als eine Truhe. Das ist einfach scheiße. Klar, die "Begründung" ist, dass das Auffinden des Schreins (oder das Freischalten des Schreins durch ein Rätsel in der Welt oder das... uuuh Sprengen einer Felswand soll "Aufgabe" genug sein, reicht mir aber halt nicht).

Ja, wenn man diese Ideen in normale Dungeons verpacken wollen würde, dann könnte man niemals eine solche Fülle an unterschiedlichen Spielereien bieten. Aber manchmal ist Quantität eben auch nicht alles ...
Zuletzt geändert von ActuallyKindra am 18.06.2021 13:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Chibiterasu »

Für mich waren die Schreine auflockernde Spielelemente in 150 Stunden Spielzeit.
Wenn man das vielleicht am Stück abackert oder so etwas, wirken die vielleicht wesentlich monotoner. Keine Ahnung.

Wenn man alle 5 bis 10 Stunden einen Kampfschrein sowie eine handvoll Rätselschreine macht, war das für mich immer abwechslungsreich.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Duck Slayer »

Kainé21 hat geschrieben: 18.06.2021 13:29 Die Räume sehen teilweise aus als hätte man einen Test-Raum für Physik in ein Rätsel umgebaut (Stapel x Sachen, um hochzuklettern). Klar gibt es unzählige gute, smarte Rätsel, das hab ich nie bestritten. Dann sehen die auch noch alle gleich aus (klar, wie soll man auch bei so einer absurden Zahl abwechslung bieten?). Dann gibt es diverse Schreine, die NICHTS beinhalten als eine Truhe. Das ist einfach scheiße. Klar, die "Begründung" ist, dass das Auffinden des Schreins (oder das Freischalten des Schreins durch ein Rätsel in der Welt oder das... uuuh Sprengen einer Felswand soll "Aufgabe" genug sein, reicht mir aber halt nicht).

Ja, wenn man diese Ideen in normale Dungeons verpacken wollen würde, dann könnte man niemals eine solche Fülle an unterschiedlichen Spielereien bieten. Aber manchmal ist Quantität eben auch nicht alles ...
Die Schreine sind von den Priester gemacht worden um den Helden zu testen...sorry das die Priester keine dekoration gemacht haben :lol: Es macht sogar Sinn warum die alle so aussehen wie sie es tun. Ist von der lore vorgegeben.
Die Rätsel selber werden auch nicht besser oder schlechter wenn das Raum Design anders wäre.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von ActuallyKindra »

Und du glaubst jetzt, das wüsste ich nicht oder was? Dir ist schon klar, dass man alles irgendwie mit "lore" zurechtbiegen kann?
Der Grund wieso die alle gleich aussehen ist ganz einfach, dass es absurd wäre, für jeden neue Texturen zu machen. Und ich erwarte ja auch nicht, dass das 120 unique Mini-Dungeons mit Themen hätte sein sollen. Nicht die Lore gibt das vor, die Quantität gibt hier eindeutig die Lore vor. Nintendo ist immer Gameplay first. Die haben die Welt auch erst generiert und dann mit "Gameplay"/Aufgaben/etc gefüllt und dann erst Story.

Weniger ist mehr. Trifft bei BOTW auf sehr viele Dinge zu (Krogs z.B. auch ... jaja, ich weiß, die sind extra so gemacht, dass man genug findet, damit jeder genug findet)

Die Ideen in den Schreinen sind ja oftmals sehr gut, das steht ja außer Frage.
Zuletzt geändert von ActuallyKindra am 18.06.2021 13:55, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Chibiterasu »

Und weil es x mal schwieriger wäre, diese in eine organische Landschaft einzubetten, was mir zwar prinzipiell besser gefallen hätte - aber manche Schreine hatten eben schon sehr abenteuerliche Ausmaße und Konstruktionen.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von ActuallyKindra »

Das Plateau ist das Konzept des Spiels.
Da funktionieren alle Systeme.

Wenn's vom Plateau runtergeht, fallen viele Design-Entscheidungen in sich zusammen, je länger man spielt. Vor allem das Waffensystem funktioniert irgendwann konträr zu dem, was es sein wollte. Ironischerweise halten Waffen später zu lang, sodass alles, was man auf dem Plateau gelernt hat (Waffen managen, kritische Treffer durch kaputtgehende Waffen ausnutzen usw), nicht mehr wirklich gilt und man ständig vor Truhen steht, die man nicht öffnen kann, weil das Inventar voll ist.

Was sind die Highlights vieler Spieler?
Beispielsweise die Survival-Insel, wo man sein ganzes Equip verliert.
Warum wohl?
Zuletzt geändert von ActuallyKindra am 18.06.2021 14:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Duck Slayer »

Kainé21 hat geschrieben: 18.06.2021 13:47 Und du glaubst jetzt, das wüsste ich nicht oder was? Dir ist schon klar, dass man alles irgendwie mit "lore" zurechtbiegen kann?
Der Grund wieso die alle gleich aussehen ist ganz einfach, dass es absurd wäre, für jeden neue Texturen zu machen. Und ich erwarte ja auch nicht, dass das 120 unique Mini-Dungeons mit Themen hätte sein sollen. Nicht die Lore gibt das vor, die Quantität gibt hier eindeutig die Lore vor. Nintendo ist immer Gameplay first. Die haben die Welt auch erst generiert und dann mit "Gameplay"/Aufgaben/etc gefüllt und dann erst Story.

Weniger ist mehr. Trifft bei BOTW auf sehr viele Dinge zu (Krogs z.B. auch ... jaja, ich weiß, die sind extra so gemacht, dass man genug findet, damit jeder genug findet)

Die Ideen in den Schreinen sind ja oftmals sehr gut, das steht ja außer Frage.
Mir ist auch schon klar das die Lore dafür mehr oder weniger Mittel zum Zweck ist...aber immerhin gibt es einen grund. Und die kurze zeit die man meistens in den Schreinen ist, ist es doch auch völlig egal wie die aussehen. Ich will die Schreine jetzt auch nicht verteidigen, da hätte man einiges besser machen können und auch ich will die kein zweites mal in genau der Form haben. Aber für den ersten waren die gut. Mal abwarten was als nächstes kommt.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von ActuallyKindra »

Gibt ja vermutungen, dass das, was in BOTW2 im Himmel passiert, quasi die "neuen" Schreine seien? Das birgt zumindest potential i guess
Ryan2k6(Danke für 20 Jahre 4p)
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Ryan2k6(Danke für 20 Jahre 4p) »

Ich fand das mit den Schreinen schon okay, war mir nur etwas viel und "more of the same".

Hab ja vor kurzem Fenyx gespielt. Da hat man an allen Ecken und Enden gesehen, woher die Inspiration kam. Was mir aber tatsächlich besser gefallen hat, war die kleinere Welt. Die Größe hätte ich auch bei Zelda gut gefunden. Zusammen mit dem reduzierten Inhalt, denn Fenyx war typisch Ubisoft komplett zugeballert mit Zeug. Hab gar nicht erst Dinge markiert, sondern nur das gemacht, was mir über den Weg lief.

Und was ich noch ganz nett fand, waren die Rätsel auf der Oberwelt, das hat Zelda glaube ich so nicht gehabt. Aber auch da, nach 10 mal das Gleiche wird es halt einfach öde. Es ist eben schwer eine große Welt zu bauen, die nicht leer wirkt, aber auch nicht überfüllt was zu starken Wiederholungen führt. Vielleicht geht immer nur eins von beidem und nichts dazwischen. Auch der so geliebte Witcher 3 war mir persönlich zu groß, weil auch da hatte man nach 20h alles gesehen und nur abgewandelt neu gemacht. Die Stärke dort war aber die schönen Nebenquests, denen ich dann auch gerne gefolgt bin. Habe nur eben nebenbi nichts gemacht, weil mir drölfzig Monsternester aus dem Hals hingen.

Tendenziell mag ich den "leeren" Ansatz von BotW lieber, nur müsste für mich die Welt dann kompakter sein. Dann gehe ich auch gerne auf einen Berg um die Aussicht zu genießen und zu schauen was interessant aussieht (und kein xter Schrein oder sonst was ist). :)

Ansonsten stimme ich dem hier größtenteils zu:
Chibiterasu hat geschrieben: 18.06.2021 13:22
Spoiler
Show
Ein Dark Souls oder sonstige Spiele aus gewissen Reihen stehen eben mehr für sich bzw. wird an dem recht ähnlichen Demon's Souls gemessen.

Bei Zelda ist das Problem echt, dass hier so viele "Interessensgruppen" zusammen gekommen sind.
- man hat die Oldschool Fans, die sich ein klassisches Zelda gewünscht haben und mit der Open World nichts anfangen können
- man hat Open World Fans, die andere offene Welten gewohnt sind (mehr Questmarker, mehr NPCs, Nebenquests etc., weniger Erkundung)
- man hat Action-Adventure/RPG Fans, die einen gewissen Progress wollen und die völlig genervt von zerbrechendem Equipment reagieren
- man hat die Leute, die BotW nur gespielt haben, weil es eben einen MC von 97 hat und dann gemerkt haben "gar nicht meins"
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Breath of the wild hat da einfach einige Dinge neu probiert und Entscheidungen getroffen, die nicht jedem schmecken.
Dementsprechend polarisierend ist es. Ich kann das gut verstehen.

Was ich nicht für angebracht halte, sind Worte wie "völlig überbewertet", "nur wegen dem Namen so gut bewertet", "leere Welt", "Beta-Räume" usw.
Dafür ist das Spiel viel zu durchdacht und in sich stimmig.

Für mich war die Erkundung großartig und ich kann ansonsten mit den To-Do Listen in Open World Spielen sehr wenig anfangen. Ich bin Zelda Fan, verspüre aber selten die Lust zu den klassischeren 3D Teilen zurückzukehren, weil sich die für mich oft gezogen haben (zuviel Tutorial, zuviel sonstiges Gelaber, zu linear).
Mich hat das Zerbrechen der Waffen am Anfang auch irritiert, aber dann hatte ich Spaß damit, den Gegnern alles um die Ohren zu hauen, was ich habe. Für mich waren die Waffen dann quasi Munition. Sie dürfen aber gerne ein wenig länger halten oder von mir aus durch Materialien verstärkt werden. Je stärker desto teurer. Genervt hat mich eher das ständig volle Inventar, weswegen ich noch verschwenderischer mit dem Zeug umgegangen bin. Hier gerne mehr Itemslots von Anfang an.
Und die Kritik an den Schreinen/Dungeons kann ich schon soweit verstehen, dass ich mir im Nachfolger selbst auch wieder mehr Themen-Dungeons mit interessanteren Bossen wünsche. Für Teil 1 hat es für mich gut so gepasst, aber ein zweites Mal würde es mir nicht ganz reichen.
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