FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

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SeDu
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von SeDu »

Auf den Punkt! Danke für den tollen Kommentar.
Ultima89
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von Ultima89 »

Was geringere Ladezeiten angeht, sehe ich es so, die Eike. Ich hab einfach keine Geduld mehr, was das Thema angeht. Ich weiß noch, als sich manche Magazine zur N64 und PSX-Ära über Ladezeiten aufregten; das konnte ich nie nachvollziehen. Aber außer der Ladezeit, die nur der Spielstart an sich mit sich bringt, kann ich heute kaum mehr was akzeptieren.

Heißer Tipp an Eike: Wenn dich die Ladezeiten beim Ableben im Souls Borne stören, probiere mal Devinity Original Sin 2 auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, wenn du wegen Kleinigkeiten im Gefecht nochmal neu laden musst :mrgreen:
Ganz ehrlich, ich habe bestimmt 20 Stunden nur mit Ladezeiten verbracht.

Bessere Grafik ist aber weniger im Sinne von Produzenten. Dieses Jahr kam ein Fachartikel (Zeitschrift weiß ich nicht mehr) raus, in dem festgestellt wurde, dass sich die Produktionskosten für Spiele mit jeder neuen Generation verdoppeln. Und wenn diese Kosten nicht (z.T.) auf den Spieler abgewälzt werden sollen, muss man als Hersteller Abstriche machen - die natürlich in die Bewertung des Spiels einfließen.

Glücklicherweise ist das kein Dealbreaker. Wenn man sich an die recht zweckmäßige Grafik von Nier Automata erinnert, kam unterm Strich dennoch ein Spiel raus, das begeistern konnte.

Für mich persönlich ist die Nextgen-Grafik überflüssig. Bereits gutes PS3-Niveau hat mir gereicht. Problematisch wird es aber zwingend, denn

Zitat Eike:
"Und ein Zurück ist für mich im Grunde nicht mehr möglich, wenn ich einmal die 60 FPS gesehen habe"

ist für die meisten wohl nicht mehr möglich. Wenn einmal das Auge an den Fortschritt gewöhnt ist, ist das der neue Maßstab. Und wenn wir mal wieder zur Auflösung an sich gehen: Wer würde heute ein Spiel auf der PS4/5 spielen, das mit PS-One Grafik aufwartet? Und ich meine nicht 2D-Design. Sondern sowas wie Lara-Croft für die PSX.
Zuletzt geändert von Ultima89 am 08.12.2020 10:33, insgesamt 2-mal geändert.
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str.scrm
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von str.scrm »

Markhelm hat geschrieben: 08.12.2020 09:53 Was der Bauer nicht kennt....ist ja bekannt.

Wenn ich nur auf Konsolen in 30 FPS unterwegs bin. Selbst ND-Ballerbuden profitieren natürlich von 60 FPS. Wer das abstreitet...kennt einfach den Unterschied nicht.
oder der Unterschied ist ihm einfach nicht wichtig :roll:
ich spiele auf der Pro in 30 und auf dem Rechner in 60... mehr nehme ich gerne mit, interessieren tut es mich nicht wirklich
hatte Horizon 4 auf der X in 30 gespielt und später auf dem PC in 60 und das hat für mich nun auch nicht viel verändert, ist schöner, ja, klasse...
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MrLetiso
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von MrLetiso »

Spiegelt zumindest sehr gut meine Erfahrungen wieder. Gut auf den Punkt gebracht, Herr Cramer :D
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stormgamer
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von stormgamer »

Naja ich bin mal gespannt, ob das Ganze auch sehr länge "hält". Klar, aktuell haut man mehr oder weniger Upgrades von den Current-Gen spielen raus, die sich wahrscheinlich aufgrund ähnlicher Architekturen (zumindest im Vergleich zu früheren Generationswechsel) recht simpel die Regler hochhauen kann. Vergeht wieder ein wenig Zeit und Engines werden wieder hungriger, so frage ich mich ob nicht doch als erster Schritt auf "Qualität anstatt Quantität" der Bilder gesetzt wird und wieder auf 30 FPS runter gegangen wird. Das wird nur die Zeit zeigen denke ich. Wird auch ein interessantes Experiment, weil vielleicht ist bis dahin die Masse quasi verwöhnt so wie es Eike auch von sich behauptet :D.

Die Kolumne finde ich ganz gut, aber es steckt ja schon bereits im Titel: starke Technik macht gute Spiele besser. Da gibt es auch nix an der Aussage zu rütteln.
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P0ng1
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von P0ng1 »

Kann dem Kommentar sehr viel abgewinnen, top! :D

Die größten Probleme der alten Gen waren für mich 30 fps (lahme CPU) und die endlos scheinenden Ladezeiten (lahme HDD).

Zum Glück hat man diese Probleme mit der Next-Gen nun endlich gelöst. Die Zen 2 CPU und die schnelle SSD werden dafür sorgen. Dazu noch eine sehr potente GPU und fertig ist ein richtig tolles Fundament für die Spiele in den nächsten Jahren.

Eines noch: Frames > Auflösung :König:
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godsinhisheaven
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von godsinhisheaven »

4P|Eike hat geschrieben: 08.12.2020 10:22 Das schließt sich ja nicht aus! Und da stimme ich Jörg ja auch zu: ein Schrottspiel kann noch so gut laufen / aussehen, es bleibt ein Schrottspiel. Gleichzeitig ist ein Spiel nicht gleichzeitig völliger Mist, "nur" weil es evtl. technisch nicht ganz am Start ist und gelegentlich ruckelt / teart etc. Aber ein vorher schon gutes Spiel ist immer besser, wenn es sauber flupscht!
Hmm… Das ist schon eine interessante Fragestellung. Ich hatte auch lange überlegt überlegt ob ich den Kommentar so abschicke. Mein Beispiel mit GTA war ja auch schon grenzwertig, da die vermeintlich "bessere" Version mein Grund war eine PS4 zu kaufen. Dennoch bleibe ich dabei. Das bessere Spiel habe ich nicht erworben. Das hübschere schon, die angenehmere Framerate für die Augen mit eingeschlossen. Story, Missions- und Weltdesign war schon auf der 3er hervorragend und daran hat sich auch nach dem Upgrade nichts geändert.

Ich spielte z.B. auch Trails of Cold Steel 3 auf der Switch, einfach weil ich da nach 5 s weiter spielen kann und werde das bei dem 4. Teil auch so machen, obwohl der bereits für die Playsi erhältlich ist. Da habe ich mich bewusst für die technisch schwächere Variante entschieden aber eben für die für mich angenehmere.

Wenn jemand eine Version eines Spieles als unspielbar betrachtet und das durch besser Technik spielbar wird kann man natürlich von einem besseren Spiel sprechen. Ich kann mich persönlich als überwiegend Konsolero nicht an ein Spiel erinnern was ich als unspielbar bezeichnen würde (informiere mich allerdings überwiegend vorher).
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass insbesondere PC-Zocker etwas andere Ansprüche an Spielbarkeit haben als ich. Meine angebrachten Beispiele mit PS3-GTA und Switch-TocS3 weisen schon hin und wieder grenzwertige FPS auf.
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yopparai
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von yopparai »

Ich hab schon vor 30 Jahren mit 60 FPS auf Konsolen gespielt. Auf sehr sehr schwacher Hardware. 60 oder 30FPS ist immer auch eine Entscheidung, nicht rein eine Folge der Technik. Jedenfalls nicht auf Konsolen (am PC kann man immer zweimal schneller sein als der Durchschnitt, wenn man möchte, und das ist ja auch die Stärke der Plattform).

Im Grunde hat man jetzt im Übergang zwischen den Generationen so viel CPU-Leistung, dass man erstmal nicht ganz weiß, wohin damit, und da bieten sich dann 60FPS an. Diejenigen unter uns, die 60FPS bevorzugen, müssen dann wohl hoffen, dass das auch langfristig so bleibt. Sonst sind wir nämlich ganz schnell wieder bei 30, wenn die ersten Entwickler merken, wie sie die Leistung zu mehr Blingbling umgewandelt bekommen (RT wär da so ein Kandidat).

Ansonsten sind eigentlich variable Frameraten eine Technik, die viel stärkere Verbreitung im Konsolensektor finden müsste. Das würde bereits eine Menge Schwierigkeiten wegbügeln.
Zuletzt geändert von yopparai am 08.12.2020 13:21, insgesamt 1-mal geändert.
nawarI
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von nawarI »

godsinhisheaven hat geschrieben: 08.12.2020 12:34 [...] Mein Beispiel mit GTA war ja auch schon grenzwertig, da die vermeintlich "bessere" Version mein Grund war eine PS4 zu kaufen. Dennoch bleibe ich dabei. Das bessere Spiel habe ich nicht erworben. Das hübschere schon, die angenehmere Framerate für die Augen mit eingeschlossen. Story, Missions- und Weltdesign war schon auf der 3er hervorragend und daran hat sich auch nach dem Upgrade nichts geändert.
[...]
Ok, Eier auf den Tisch: Was ist dann die bessere "Version"? Wenn nicht die PS4-Fassung welche dann? ;)

Ich würd sagen, was du meinst, ist, dass die PS3-Fassung halt INHALTLICH genausogut ist und dass wenn man nur die PS3-Fassung kennt, dass man mit dieser Fassung auch seinen Spaß haben kann. So weit so richtig.

Was ich hier interessant finde ist.. bei vielen Kommentaren hört es sich so an als sei die Technik ein herauslösbarer Teil eines Spiel, den man auch unter den Teppich kehren kann. Als wäre es möglich ein SPiel ungeachtet der Technik zu bewerten. Das ist aber einfach falsch: Technik ist ein Teil des Spiel, ebenso wie die Story, das Artdesign, Steuerung und allem anderen. Ein SPiel ist immer die Gesamtheit von alledem, gerne mit verschiedenen Schwerpunkten, aber dennoch ein Teil, der fest dazugehört.

In deinem Beispiel: GTA PS3 und GTA PS4 sind INHALTLICH gleich. GTA PS4 ist aber hübscher und angenehmer zu spielen und da würd ich schon sagen, dass diese Version somit BESSER ist. Das heißt nicht, dass es auf der PS3 schlecht wäre. Aber wenn ich mich jetzt entscheiden muss, eine Fassung zu spielen, dann wäre es halt die PS4-Fassung.
Gleicher Inhalt + bessere Technik = bessere Version

EDIT: Auch erwähnenswert finde ich, dass die PS3-Fassung von GTA5 halt gut genug ist, dass die Technik dieser Version nicht im Weg steht. Für PS3-Standards war GTA5 auch unglaublich gut, wohingegen es auf der PS4 "nur" den Erwartungen entspricht.
Anders beispielsweise sieht es bei Hitman auf der PS4 aus. Ladezeiten aus der Hölle und ich weiß nicht wie lange ich auf diesen hässlichen Ladebildschirm geguckt habe.
Bei gleichem Inhalt + geringere Ladezeiten bin ich mir recht sicher, dass mir Hitman auf der PS5 VIEL MEHR Spaß machen wird als auf der PS4.
Zuletzt geändert von nawarI am 08.12.2020 13:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Chibiterasu
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von Chibiterasu »

Ist jetzt auch keine sehr gewagte These, die in der Kolumne aufgestellt wird.

Jedes Spiel wird mit saubererem Bild und einer höheren Bildwiederholungsrate besser. Selbst die Schlechten (die werden dann halt trotzdem nicht gut). Ich wünsche mir bei jedem Spiel, dass es so sauber wie möglich läuft. Das ist einfach immer ein Bonus. Kurze Ladezeiten wird wohl auch niemand verabscheuen.

Interessanter wird es eben, wenn man über Kompromisse nachdenken muss:
Breath of the Wild würde ich mir sofort in 4K und mit 60FPS wünschen. Es ist ohne das zwar schon ein wahnsinnig gutes Spiel für mich gewesen. Besser geht es aber irgendwie trotzdem meistens.
Die Frage ist aber eher, wie das Spiel ausgesehen und was für Gameplay-Möglichkeiten es geboten hätte, WENN sie es auf der Switch Richtung hohe Auflösung und 60 FPS getrimmt hätten. Dann hätte es wohl mehr so ausgesehen wie Ocarina of Time... und dann bevorzuge ich BotW doch so wie es ist.

Bei den schönsten AAA Spielen der letzten Generation war das grafische Level nur schon so hoch, dass man da nur mit sehr viel Geld und mehr Zeit (also wieder Geld) deutlich drüber kommen wird. Bin gespannt wie viel das passieren wird.
Aktuell kann man das Leistungsplus der neuen Generation bei den Last Gen oder Cross Gen Spielen aber eben auf jeden Fall leicht in andere Dinge stecken, die einen schönen Mehrwert für Spieler liefern. Muss man abwarten wie sich das entwickelt.
Zuletzt geändert von Chibiterasu am 08.12.2020 13:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Scorplian
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von Scorplian »

Mir ist die FPS Sache nach wie vor ziemlich gleichgültig, bzw. ist mir eine höhere Auflösung wichtiger, wobei 1440p mit Upscaling mir auch schon vollkommen ausreicht.

Warum? Keine Ahnung... Ich hab so Theorien, dass ich bei den Spielen andere Objekte im Fokus hab (weit entfernte oder die gesteuerten Charaktere/Objekte), aber genau beurteilen kann ich das nicht. Ich weiß nur, dass ich noch NIE in einem Spiel dachte "uff, das hat nur 30fps". Das geht sogar noch ein Stück weiter, denn ich weiß frühestens dann wie viele fps ein Spiel hat, sobald ich es irgendwo lese/höre.
Jetzt kommt der supergau... ich spiele ziemlich viele Arcade-Racer, darunter einige Hyperspeed Future Racer. Absolut keinen Plan, welche dieser Spiele mit 60fps laufen und welche nicht. Ich glaube mal gelesen zu haben WipEout HD und Omega Collection sind hierbei 60er Kandidaten.

Ich denke auch, dass es durchaus dem Durchschnitt der Gamer so egal ist wie mir. Hier beziehe ich aber alle Gamer ein, ob nun Vollblut wie wir hier im Forum oder Casual Gamer von denen einige vermutlich nichtmal wissen was FPS sind.

ABER!
Ich sehe ja durchaus, dass es den Bedarf von mehrere Seiten gibt und habe daher folgende simple Einstellung.
Bitte immer die Option einbauen ob 60fps, 4K oder weiteres bevorzugt wird, sofern nicht alles zusammen funktioniert. Dann kann jeder entscheiden wie ihm beliebt :)
Zuletzt geändert von Scorplian am 08.12.2020 15:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von Triadfish »

KaioShinDE hat geschrieben: 08.12.2020 09:23 Danke für diesen Kommentar!

Ich bin das endlos unreflektiert wiederholte "gute Technik lenkt nur von den wahren Kernwerten von Spielen ab" blabla leid. Das sind einfach zwei unterschiedliche paar Schuhe die für ein großartiges Spiel eben beide passen müssen und nicht nur eines davon.
Das ganze ist nunmal extrem vom Genre abhängig und v.A. davon, ob es sich um einen Singleplayer oder Multiplayer Titel handelt. In kompetitiven PC-Shootern sind selbst 60 FPS längst nicht mehr zeitgemäß. Da sind 144Hz und 100, besser 144 FPS oder mehr der Standard heut zu Tage. Und wer einmal längere Zeit so gespielt hat, will nie wieder zu 60Hz/FPS zurück, außer vllt. in Singleplayer Games.
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von Some Guy »

Scorplian hat geschrieben: 08.12.2020 15:00 Mir ist die FPS Sache nach wie vor ziemlich gleichgültig, bzw. ist mir eine höhere Auflösung wichtiger, wobei 1440p mit Upscaling mir auch schon vollkommen ausreicht.

Warum? Keine Ahnung... Ich hab so Theorien, dass ich bei den Spielen andere Objekte im Fokus hab (weit entfernte oder die gesteuerten Charaktere/Objekte), aber genau beurteilen kann ich das nicht. Ich weiß nur, dass ich noch NIE in einem Spiel dachte "uff, das hat nur 30fps". Das geht sogar noch ein Stück weiter, denn ich weiß frühestens dann wie viele fps ein Spiel hat, sobald ich es irgendwo lese/höre.
Jetzt kommt der supergau... ich spiele ziemlich viele Arcade-Racer, darunter einige Hyperspeed Future Racer. Absolut keinen Plan, welche dieser Spiele mit 60fps laufen und welche nicht. Ich glaube mal gelesen zu haben WipEout HD und Omega Collection sind hierbei 60er Kandidaten.

Ich denke auch, dass es durchaus dem Durchschnitt der Gamer so egal ist wie mir. Hier beziehe ich aber alle Gamer ein, ob nun Vollblut wie wir hier im Forum oder Casual Gamer von denen einige vermutlich nichtmal wissen was FPS sind.
Man vermisst halt nicht, was man nicht kennt. Wenn man dann mal so einen bewussten Vergleich hat will man es dann irgendwann nicht mehr missen. Mit Auflösungen verhält es sich da ja ähnlich, bei dir ist 1440p wichtig, andere werden noch sagen "Full HD ist doch schon perfekt". Ich erinnere mich auch noch an die ersten Filme mit mehr FPS wo alle sich auf einmal gefühlt haben als würde alles schneller laufen und das ganz merkwürdig fanden. Jetzt mausert sich das auch langsam zu etwas was Leute spezifisch wollen :D.

Bin wie ein Vorredner hier aber auch gespannt, wie lange sich dieser FPS-Hype hält wenn die Spiele dann nochmal eine Stange hübscher/detaillierter werden und man dann abwägen muss, ob man die FPS oder die geilere Grafik nimmt. Bei der Performance-Vorschau von tomshardware bzgl. Cyberpunk zeigt sich ja schon ziemlich krass wie hoch die Anforderungen der nächsten Generation so werden, da frage ich mich schon wie das auf den Konsolen umgesetzt wird wenn da 4K TVs unterstützt werden sollen.
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von Cyler2k »

Dank der neuen Technik "spiele" ich auch viel mehr unter 30 Sekunden vom hinsetzten und genau da weitermachen wo ich aufgehört habe in 60 Fps gerne. Dazu keine Strafladezeiten großartig mehr wenn man mal was verkackt ob was schweres probieren möchte.
Brauche auch nicht immer das neuste spiele auch noch in 1080p etc.
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Re: FPS und TeraFLOP: Warum starke Technik gute Spiele besser macht

Beitrag von Gesichtselfmeter »

yopparai hat geschrieben: 08.12.2020 13:12 Ich hab schon vor 30 Jahren mit 60 FPS auf Konsolen gespielt. Auf sehr sehr schwacher Hardware. 60 oder 30FPS ist immer auch eine Entscheidung, nicht rein eine Folge der Technik. Jedenfalls nicht auf Konsolen (am PC kann man immer zweimal schneller sein als der Durchschnitt, wenn man möchte, und das ist ja auch die Stärke der Plattform).

Im Grunde hat man jetzt im Übergang zwischen den Generationen so viel CPU-Leistung, dass man erstmal nicht ganz weiß, wohin damit, und da bieten sich dann 60FPS an. Diejenigen unter uns, die 60FPS bevorzugen, müssen dann wohl hoffen, dass das auch langfristig so bleibt. Sonst sind wir nämlich ganz schnell wieder bei 30, wenn die ersten Entwickler merken, wie sie die Leistung zu mehr Blingbling umgewandelt bekommen (RT wär da so ein Kandidat).

Ansonsten sind eigentlich variable Frameraten eine Technik, die viel stärkere Verbreitung im Konsolensektor finden müsste. Das würde bereits eine Menge Schwierigkeiten wegbügeln.
Hast Du ganz bestimmt nicht, es sei denn, Du hast damals in Japan oder USA gelebt ;)
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