Kommentar: Die digitale Hexenjagd

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Nuracus
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Re: Kommentar: Die digitale Hexenjagd

Beitrag von Nuracus »

Deswegen hab ich Beispiele aufgeführt, wo Leute aus meinem Umkreis und sogar ich betroffen sind (siehe "fauler Itaker").
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Nuracus
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Re: Kommentar: Die digitale Hexenjagd

Beitrag von Nuracus »

Ryan2k6 hat geschrieben: 10.07.2020 16:52 Für einen der betroffenen Gruppen ist es vielleicht schon ein Problem und damit ist er oder sie auch keine Mumu.
Ja, nun gut - ich finde, fester Bestandteil des Erwachsenwerdens muss sein, sich eine seelische Hornhaut anzueignen und sich nicht über alles und jeden aufzuregen.
Wenn eine 40jährige sich in einen Auftritt von Atze Schröder setzt und sich über frauenfeindliche Sprüche aufregt, dann ist das für mich so mumuhaft wie wenn ein Schwarzer mich mahnend in der Bahn anspricht, weil ich meinen Kumpel frage, ob er mein zweites Negerkussbrötchen haben will.

Irgendwo sind wir alle eine Randgruppe, und in der dann perfekten Welt reden wir alle nur noch doppelplusgutes Neusprech.

Nachtrag 2: Ich wechsle demnächst in eine Abteilung, wo ich der einzige Mann unter 20 Frauen bin. Ich geb dir Brief und Siegel drauf, die Kolleginnen werden sich schon aus Gewohnheit männerfeindliche Sprüche um die Ohren hauen - und das werde ich selbstverständlich mit Humor nehmen. Außer natürlich, es läuft darauf hinaus, dass diese Männerfeindlichkeit darin gipfelt, dass ich wegen meines Geschlechts z.B. von der Abteilungs-Weihnachtsfeier ausgeschlossen werde ("Ne sorry, ist ein reiner Frauenabend hihihi").
Zuletzt geändert von Nuracus am 10.07.2020 17:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Usul
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Re: Kommentar: Die digitale Hexenjagd

Beitrag von Usul »

Nuracus hat geschrieben: 10.07.2020 16:45Kontext und Hintergrund.
Eben. Und wenn ich OHNE Kontext "Schwuchtel" (nur um bei dem Beispiel zu bleiben, es gibt ja auch andere Ausdrücke) als Beleidigung bzw. Unmutsbekundung verwende, dann ist das ebenfalls ein Hintergrund. Wobei das Wort an sich schon ein falsches Beispiel, denn es an sich schon abwertend. Aber das ist nur ein Detail, wie ich finde.
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Nuracus
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Re: Kommentar: Die digitale Hexenjagd

Beitrag von Nuracus »

Ich musste das geparkte Auto, das ich angebrüllt habe, hinter auch ganz arg trösten, denn es fühlte sich extrem abgewertet.
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Imperator Palpatine
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Re: Kommentar: Die digitale Hexenjagd

Beitrag von Imperator Palpatine »

Ryan2k6 hat geschrieben: 10.07.2020 16:52
Nuracus hat geschrieben: 10.07.2020 16:45 Hab kein Problem mit Negerküssen, Zigeunerschnitzeln und Friseusen. Ist Sprache dann rassistisch?
Joah. Oder das Gegenüber, das sich angegriffen fühlt, ist ne Mumu.
Klar hast du damit kein Problem, du wirst damit ja auch nicht diskriminiert. ;)

Für einen der betroffenen Gruppen ist es vielleicht schon ein Problem und damit ist er oder sie auch keine Mumu.

Wie intolerant man eigentlich ist, ohne es vielleicht zu wollen oder selbst zu sehen, sieht man ja auch grad beim Thema "Mohrenstraße" hier in Berlin. Dass es die alten (weißen) Berliner nicht stört, dass die so heißt ist wenig überraschend. Aber, für mich, überraschend ist, wie sehr sie sich daran stören, dass man die umbenennen will. Wem tut das weh? Wem geht dadurch was verloren?
Ich frage umgekehrt: Wem ist dadurch etwas gewonnen ? Und wer hat sich wirklich beschwert ? Und aus welchem Grund ?
" Betroffene " oder - wie fast immer - die übliche Kreuzberger Weltbürger Klientel die zwischen Gender Studies und Sozialwissenschaften Seminar immer auf der Suche nach neuen armen Opfergruppen ist für die man sich als Anwalt der Geknechteten aufspielen kann ? Und dabei ohne überhaupt Ahnung davon zu haben woher der Begriff stammt aber ihr Unwissen hat diese Dauerempörten noch nie gestört die Welt zu " verbessern ".....
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 10.07.2020 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
Ryan2k6
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Re: Kommentar: Die digitale Hexenjagd

Beitrag von Ryan2k6 »

Ich nehme an, dass Menschen, die Mohr als Diskriminierung für sich sehen, sich damit nicht mehr diskriminiert fühlen, ist für dich kein "Gewinn"? Ich nehme weiter an, dass du Betroffene deswegen in Anführungszeichen setzt, weil es für dich keine wirklich Betroffenen gibt.

Somit erübrigt sich darauf weiter einzugehen, ich merke ja, dass deine Meinung bereits festgeschrieben ist und du daher ausschließlich rhetorische Fragen stellst.
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Imperator Palpatine
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Re: Kommentar: Die digitale Hexenjagd

Beitrag von Imperator Palpatine »

Ryan2k6 hat geschrieben: 10.07.2020 19:47 Ich nehme an, dass Menschen, die Mohr als Diskriminierung für sich sehen, sich damit nicht mehr diskriminiert fühlen, ist für dich kein "Gewinn"? Ich nehme weiter an, dass du Betroffene deswegen in Anführungszeichen setzt, weil es für dich keine wirklich Betroffenen gibt.

Somit erübrigt sich darauf weiter einzugehen, ich merke ja, dass deine Meinung bereits festgeschrieben ist und du daher ausschließlich rhetorische Fragen stellst.
Ich fühle mich von Porschefahrern diskriminiert weil die mit ihrem Auto schneller fahren können als ich mit meinem. Verbietet diese Wagen damit ich mich nicht mehr diskirminiert sehe. Habe ich deine Unterstützung zur Bekämpfung dieser Ungerechtigkeit ?

Und im ernsten Ton: Die Liste der angeblichen oder tatsächlichen Worte, Statuen, Institutionen etc. die diskriminierend und beleidigend sind , hat mittlerweile lächerliche Ausmasse angenommen.
Die Anzahl der angeblich oder tatsächlich Betroffenen kann sich dabei im Verhältnis im Promillebereich befinden aber es wird getan als wenn Zustände wie vor 150 Jahren vorherrschen würden gegen die man dann mit absoluter Härte vorgehen muss.
Im übrigen ist es ziemlich rassistisch sowohl von alten, weissen Berlinern zu reden als auch zu behaupten man wüsste dass es nur jene sind die gegen die Änderung sind. Aber hey beim Kampf für die gute Sache kann man ja immer mit zweierlei Maß messen.....
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 10.07.2020 20:10, insgesamt 3-mal geändert.
derbeoida
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Re: Kommentar: Die digitale Hexenjagd

Beitrag von derbeoida »

Und schon wieder ein Thread in dem es um Politik geht. Lasst das, ich bin nicht hier um über Politik zu diskutieren, dass hier ist eine Spieleseite, aber unter gefühlt jedem Artikel geht es nur noch um Politik. Dafür gibt es andere Orte. Sowohl dem Redakteur, als auch den Kommentierenden, möchte ich Folgendes sagen: "Hört damit auf, Danke!". Ich komme hier her, damit ich nichts mehr von diesem Politik Gedöns hören muss, der dich heute überall überfällt und jetzt geht es hier auch schon los. GameStar ist inzwischen ein Boulevardblättchen und 4Players jetzt ein Gaming/Polit-Blog? Wenn ich verklärte Links/Rechts Rhetorik lesen möchte, dann kann ich das an Millionen Orten im Internet, wir brauchen keinen weiteren Ort dafür!
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Sharkie
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Re: Kommentar: Die digitale Hexenjagd

Beitrag von Sharkie »

Imperator Palpatine hat geschrieben: 10.07.2020 19:15 Ich frage umgekehrt: Wem ist dadurch etwas gewonnen ? Und wer hat sich wirklich beschwert ? Und aus welchem Grund ?
Wozu sich auch mit inhaltlichen Argumenten auseinandersetzen, wenn man den Blick auch auf die Personenebene lenken kann, gell?

Um der Gefahr entgegenzuwirken, dass mir sogleich jenes Verhalten unterstellt wird, welches ich soeben bemängelt habe: Wenn man Deinen arg polemischen Beitrag auf seinen argumentativen Kern herunterbrechen möchte (mache mir an dieser Stelle mal für Dich die Mühe, sollte ich irgendwas falsch wiedergeben, korrigiere mich gerne), dann bleiben hier letztlich drei haarsträubend schwache Argumente:

1. "Viele Leute, die sich für etwas einsetzen, sind selbst davon gar nicht betroffen." - Stimmt. Das nennt man Solidarität und das ist per se nichts Schlechtes, sondern vielmehr eine der Säulen, auf denen eine halbwegs soziale Gesellschaft aufbaut.

2. "Diese Leute tun das nur (oder vor allem), um sich selbst zu profilieren." - Unkonstruktives Argument, weil ad hominem. Kann man es nicht einfach mal unterlassen, bestimmte Diskursteilnehmer, deren Standpunkt einem nicht passt, gleich persönlich herabzusetzen, indem man versucht, ihnen irgendwelche flugs zusammengereimten Motive unterzuschieben? Kann man diese Diskurspartei nicht einfach auf argumentativer Ebene angreifen? Bzw. (weil Deine Replik aller Erfahrung nach demonstrieren wird, dass Du sehr wohl zu Letzterem in der Lage bist), warum ziehst Du es vor, erstmal pauschalisierend-abwertende Stereotypisierungen rauszuhauen?

3. "Diese Leute haben selbst überhaupt keine Ahnung, wovon sie sprechen (Begriffsherkunft, etc.)." - Das ist doch eine völlig haltlose Unterstellung, insbesondere einer ganzen Personengruppe gegenüber. Selbstverständlich musst Du irgendwelche "Kreuzberger Weltbürger" nicht sympathisch finden, aber ihnen durch die Bank Unkenntnis zu unterstellen, ist (höflich gesagt) nicht gerade überzeugend. Jedenfalls würde mich interessieren, woher Du diese ziemlich spezifischen empirischen Erkenntnisse über die diskursive Satisfaktionsfähigkeit von Menschen, die in Kreuzberg wohnen und sich gerne für soziale Belange einsetzen, eigentlich nimmst.

Die letzten Seiten des Threads haben gezeigt, wie Leute selbst dann ziemlich inhaltsorientiert und kritisch miteinander diskutieren können, wenn es darum geht, ein konkretes Verhalten eines Users zu verhandeln. Da wurde unter anderem die eigene Verwendung einer homophoben Beleidigung zugegeben und auch selbstkritisch und reflektiert hinterfragt. Als Reaktion darauf wurde klargestellt, dass man diesem User selbstverständlich nicht unterstellt, homophob zu sein. Es ging dann eher um die Verwendung solcher Begriffe, nicht jedoch um die Person. Weit und breit kein "Du homophobes Schwein!" - "Du Weltverbesserer!" oder ähnliches. Fand ich richtig angenehm zu lesen. Könnten sich einige Leute mal ein Beispiel dran nehmen.
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Imperator Palpatine
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Re: Kommentar: Die digitale Hexenjagd

Beitrag von Imperator Palpatine »

Sharkie hat geschrieben: 10.07.2020 20:30
Imperator Palpatine hat geschrieben: 10.07.2020 19:15 Ich frage umgekehrt: Wem ist dadurch etwas gewonnen ? Und wer hat sich wirklich beschwert ? Und aus welchem Grund ?
Wozu sich auch mit inhaltlichen Argumenten auseinandersetzen, wenn man den Blick auch auf die Personenebene lenken kann, gell?

Um der Gefahr entgegenzuwirken, dass mir sogleich jenes Verhalten unterstellt wird, welches ich soeben bemängelt habe: Wenn man Deinen arg polemischen Beitrag auf seinen argumentativen Kern herunterbrechen möchte (mache mir an dieser Stelle mal für Dich die Mühe, sollte ich irgendwas falsch wiedergeben, korrigiere mich gerne), dann bleiben hier letztlich drei haarsträubend schwache Argumente:

1. "Viele Leute, die sich für etwas einsetzen, sind selbst davon gar nicht betroffen." - Stimmt. Das nennt man Solidarität und das ist per se nichts Schlechtes, sondern vielmehr eine der Säulen, auf denen eine halbwegs soziale Gesellschaft aufbaut.

2. "Diese Leute tun das nur (oder vor allem), um sich selbst zu profilieren." - Unkonstruktives Argument, weil ad hominem. Kann man es nicht einfach mal unterlassen, bestimmte Diskursteilnehmer, deren Standpunkt einem nicht passt, gleich persönlich herabzusetzen, indem man versucht, ihnen irgendwelche flugs zusammengereimten Motive unterzuschieben? Kann man diese Diskurspartei nicht einfach auf argumentativer Ebene angreifen? Bzw. (weil Deine Replik aller Erfahrung nach demonstrieren wird, dass Du sehr wohl zu Letzterem in der Lage bist), warum ziehst Du es vor, erstmal pauschalisierend-abwertende Stereotypisierungen rauszuhauen?

3. "Diese Leute haben selbst überhaupt keine Ahnung, wovon sie sprechen (Begriffsherkunft, etc.)." - Das ist doch eine völlig haltlose Unterstellung, insbesondere einer ganzen Personengruppe gegenüber. Selbstverständlich musst Du irgendwelche "Kreuzberger Weltbürger" nicht sympathisch finden, aber ihnen durch die Bank Unkenntnis zu unterstellen, ist (höflich gesagt) nicht gerade überzeugend. Jedenfalls würde mich interessieren, woher Du diese ziemlich spezifischen empirischen Erkenntnisse über die diskursive Satisfaktionsfähigkeit von Menschen, die in Kreuzberg wohnen und sich gerne für soziale Belange einsetzen, eigentlich nimmst.

Die letzten Seiten des Threads haben gezeigt, wie Leute selbst dann ziemlich inhaltsorientiert und kritisch miteinander diskutieren können, wenn es darum geht, ein konkretes Verhalten eines Users zu verhandeln. Da wurde unter anderem die eigene Verwendung einer homophoben Beleidigung zugegeben und auch selbstkritisch und reflektiert hinterfragt. Als Reaktion darauf wurde klargestellt, dass man diesem User selbstverständlich nicht unterstellt, homophob zu sein. Es ging dann eher um die Verwendung solcher Begriffe, nicht jedoch um die Person. Weit und breit kein "Du homophobes Schwein!" - "Du Weltverbesserer!" oder ähnliches. Fand ich richtig angenehm zu lesen. Könnten sich einige Leute mal ein Beispiel dran nehmen.
Vorneweg: Ich habe keine Diskurteilnehmer in diesem Thread herabgesetzt sondern bin auf die selbe Metaebene gegangen die vorangestellt wurde. Eben jene der weissen, alten Berliner Männer.

Die von dir angesprochene Solidarität ist sehr selektiv und und in vielen dieser Fälle sucht man sich ein Ziel das interessanter ist, je exotischer und weiter weg vom persönlichen Radius.

Woher ich diese spezifischen empirischen Erkenntnisse über die - stellvertretend Kreuzberger - Weltbürger habe ? Ganz gleich ob sich dabei um Berlin, Hamburg, Dresden, Freiburg, Frankfurt oder Leipzig handelt ?
Durch persönliche Erfahrungen. Ganz gleich ob als Gastdozent, Podiumsdiskussionsteilnehmer, Besucher diverser Veranstaltungen sowohl vor als auch hinter dem Mikrofon.

Und mit der Zeit kristallisieren sich da gewisse Stereotypen aus. Man sieht es dann irgendwann mit einer Mischung aus Sarkasmus und tiefer Müdigkeit wenn Studenten einem kapitalistische Ausbeuterei vorwerfen während sie in ihrem IPhone jene Argumente aussuchen die ihnen ihre Sozialwissenschaftsprofessorin einige Tage vorher eingetrichtert hat.
Das letztere zu jenen gehört die sich mit ihrem üppigen Gehalt eine Wohnung in jener gentrifizierten Wohngegend gemietet hat gegen die so fleissig protestiert wird, erfährt man dann auf den anschliessenden kleinen Treffen. Inklusive der Tipps für die besten privaten Kitas und Grundschulen. Denn mit dem gemeinen Pöbel soll das Kind dann doch nicht zusammensitzen. Und natürlich wäre es schön wenn der böse Kapitalist einem gute Anlagentipps geben könnte. Wegen der Zukunft und so.....

Generell hat man natürlich Verständnis und Solidarität für alles und jeden...ausser für so üble Gesellen wie Wertkonservative Bayern, Firmeninhaber, Nuclear families etc. Also diesen alten , weissen Männern bei dem das " rassistische " zwar nie ausgesprochen wird aber impliziert immer vorne weg da ist.
Ich reagiere dementsprechend etwas allergisch wenn Menschen - die sich bisweilen noch im Grundstudium befinden aber schon zweistellige Semesterzahlen auf ihrem Konto haben - über mich hinweg die Welt verbessern wollen aber gleichzeitig nicht in der Lage sind grundlegende Zusammenhänge zu verstehen oder ihre Wohnung und sich selbst in Ordnung zu halten.
Gibt es Ausnahmen ? Sicherlich, so wie es sie überall gibt. Aber man erkennt Strukturen, Denkmuster und Stereotypen. Die man irgendwann einfach nicht mehr ignorieren kann.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 11.07.2020 10:11, insgesamt 7-mal geändert.
Ryan2k6
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Re: Kommentar: Die digitale Hexenjagd

Beitrag von Ryan2k6 »

Imperator Palpatine hat geschrieben: 10.07.2020 20:04 Im übrigen ist es ziemlich rassistisch sowohl von alten, weissen Berlinern zu reden als auch zu behaupten man wüsste dass es nur jene sind die gegen die Änderung sind. Aber hey beim Kampf für die gute Sache kann man ja immer mit zweierlei Maß messen.....
Natürlich. Und wenn du über die üblichen „Kreuzberger Wutbürger“ schwadronierst, ist es natürlich „Erfahrung“.

Du merkst nicht mal, wie du tust, was du anderen unterstellst. Da hilft auch deine Eloquenz nicht weiter. :)

PS: Und wie schon gesagt, weiß ich inzwischen zur Genüge wofür du stehst und möchte mich daher nicht weiter mit deinen Ansichten befasse, Herr „Imperator“. Schönes Wochenende.
Zuletzt geändert von Ryan2k6 am 11.07.2020 09:49, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kommentar: Die digitale Hexenjagd

Beitrag von Imperator Palpatine »

Ryan2k6 hat geschrieben: 11.07.2020 09:45
Imperator Palpatine hat geschrieben: 10.07.2020 20:04 Im übrigen ist es ziemlich rassistisch sowohl von alten, weissen Berlinern zu reden als auch zu behaupten man wüsste dass es nur jene sind die gegen die Änderung sind. Aber hey beim Kampf für die gute Sache kann man ja immer mit zweierlei Maß messen.....
Natürlich. Und wenn du über die üblichen „Kreuzberger Wutbürger“ schwadronierst, ist es natürlich „Erfahrung“.

Du merkst nicht mal, wie du tust, was du anderen unterstellst. Da hilft auch deine Eloquenz nicht weiter. :)

PS: Und wie schon gesagt, weiß ich inzwischen zur Genüge wofür du stehst und möchte mich daher nicht weiter mit deinen Ansichten befasse, Herr „Imperator“. Schönes Wochenende.
Und du merkst nicht einmal dass ich dir mit derartiger Rhetorik den Spiegel vorhalte. Denn solche Aussagen gehen dir ja auch nonchalant über die Lippen wenn es um " alte, weisse Männer " geht. Man steht ja auf der " richtigen " Seite.
Und ja ich habe diese Erfahrungen über einen langen Zeitraum gemacht, soll ich sie ignorieren weil es nicht en vogue ist ?
Von daher schönes Wochenende.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 11.07.2020 10:14, insgesamt 2-mal geändert.
johndoe2009951
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Re: Kommentar: Die digitale Hexenjagd

Beitrag von johndoe2009951 »

Das haben die Leute dann aber nicht so gerne, wenn man ihnen den Spiegel vorhält. Bei anderen Medien wird dann einfach geblockt und sich so eine Filterblase gebastelt. :)
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Re: Kommentar: Die digitale Hexenjagd

Beitrag von Nuracus »

Markhelm hat geschrieben: 11.07.2020 11:15 Das haben die Leute dann aber nicht so gerne, wenn man ihnen den Spiegel vorhält. Bei anderen Medien wird dann einfach geblockt und sich so eine Filterblase gebastelt. :)
Merkt man ja wunderbar gerade an The Last of Us 2, das von vielen Leuten dafür ja richtig gehasst wird.
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Usul
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Beitrag von Usul »

Imperator Palpatine hat geschrieben: 11.07.2020 10:09Und ja ich habe diese Erfahrungen über einen langen Zeitraum gemacht, soll ich sie ignorieren weil es nicht en vogue ist ?
Schade, daß du bei deinen mannigfaltigen Beschäftigungen nicht gelernt hast, daß man nicht von seinen Erfahrungen auf die Allgemeinheit schließen sollte, wenn man ernsthaft an einem Diskurs teilnehmen möchte. Wenn du dann wenigstens nicht so tun würdest, als ob du das möchtest, würde man ja einfach darüber hinwegsehen können...
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