Kolumne: Der totale eSports-Muffel

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ChrisJumper
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von ChrisJumper »

Balla-Balla hat geschrieben: 31.01.2019 14:56 Jetzt meldet sich ein noch älterer Zocker zu Wort.
Ich schwanke ja immer hin und her. Denke es gibt auch unter aktuellen jugendliche welche die überdurchschnittlich viel von Computern verstehen und technisch interessiert sind. Da weiß ich nicht ob ich hier so generalisieren würde.

Aber im Grunde stimme ich deinem Post komplett zu, denn genau den Eindruck hab ich leider auch.

Ein Problem wird sein: Das Wissen ist obsolet geworden. Die Generationen davor haben wahrscheinlich an Autos geschraubt und können den zusammen und wieder auseinander nehmen. Kannten sich aber nicht mit Computern aus. Die unter 35 Jähren kennen sich halt nicht mehr mit Computern aus dafür aber wahrscheinlich mit irgendwelchen anderen Dingen.

Solange die unter 30 Jährigen aber die Informaiton im Netz finden und trotzdem in kürzester Zeit, Wertschätzungstechnisch die Information nutzen können um ihren Motor auseinander zu bauen, und wieder reparieren können. Ist das ja auch kein Problem. Das selbe wahrscheinlich auch bei Computersystemen. Solange die Out of the Box funktionieren und die Reparatur nicht lange dauert. Spielt es eben keine Rolle und sie müssen das nicht. Aber aktuell baut ein Teil der jüngeren ja überall in Software DRM ein die dann den Älteren und den Jüngeren die Möglichkeit zur Reparatur nimmt ;)

Aber das hat es schon immer gegeben und jeder muss überlegen ob er lieber den Kuchen selber backt oder die Software, oder das fertige Zeug aus dem Supermarkt nimmt. Es hat einfach was mit Qualitätsansprüchen zu tun und mittelfristig nähert sich das automatisch an, vor allem dann wenn die Bezahlung stimmt.
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TSL
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von TSL »

Freya Nakamichi-47 hat geschrieben: 31.01.2019 15:58 Das schlägt sich aber leider gar nicht in Ihrer Rechtschreibung wider. Groß und klein, alles egal?
https://www.bento.de/haha/neue-studie-z ... 0000465151
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Freya Nakamichi-47
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Freya Nakamichi-47 »

TSL hat geschrieben: 31.01.2019 19:44
Freya Nakamichi-47 hat geschrieben: 31.01.2019 15:58 Das schlägt sich aber leider gar nicht in Ihrer Rechtschreibung wider. Groß und klein, alles egal?
https://www.bento.de/haha/neue-studie-z ... 0000465151
Aja, richtig. "Bento". Das Magazin für orthographieinsuffziente, laktoseintolerante Oberstufenzubeschulende. Das lese ich natürlich jeden Tag. Wenn ich mal lachen will.
johndoe1686305
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von johndoe1686305 »

Ah, die "moderne" Seite aus dem Hause Spiegel, bei der sie endlich so richtig tief und frei nach Lust und Laune in die Boulevard-Trickkiste greifen können. Wirklich unterirdisch. Den Unterhaltungswert finde ich aber nicht so hoch. Das kann focus.de immer noch deutlich besser (nachdem die deutsche Huffpost als klare Nr. 1 im Metier ja leider weg ist). Da kommt der Spiegel mit Bento nicht mal ansatzweise ran. Und die werden sie auch nie schlagen. Frei nach dem Motto: Leg dich nicht mit Idioten an. Sie locken dich auf ihr Niveau runter und schlagen dich dann dort mit Erfahrung.
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von johndoe1686305 »

Freya Nakamichi-47 hat geschrieben: 30.01.2019 20:45Da gab's das Buch von Piggyback, die einen Deal mit R* hatten. Piggyback wurde vor Release mit mit Infos versorgt. Man kann als Buchverlag tatsächlich Lösungswege von den Softwareherstellern kaufen, das sind heutzutage gängige Deals. So ein Piggyback-Buch ist schon gut gemacht. Ich kenne mich ja auch ein bißchen mit Layout und Typo aus, diese Bücher sind wirklich auf exzellentem Niveau und äußerst aufwendig gemacht, sowas schafft man nicht in vier Wochen. Da gibt es Deals mit den Software-Entwicklern, keine Frage.
Aufwendige Lösungsbücher. Was es nicht alles gibt. :) Aber du hast Recht, das ist auf keinen Fall in vier Wochen und ohne Hilfe entstanden. Die sehen wirklich richtig gut aus. Hätte nicht gedacht, dass man mit sowas Geld verdienen kann.
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Balla-Balla
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Balla-Balla »

Scorplian190 hat geschrieben: 31.01.2019 15:19
Balla-Balla hat geschrieben: 31.01.2019 14:56 Ich sage es mal krass. Hier wächst eine Generation von technischen Idioten und gesteuerten Konsumzombies heran, die in ihrem wirtschaftlichen Verhalten genauso steuerbar sind, wie im sozialen und politischen.
Ich hoffe, ich irre mich.
Freya Nakamichi-47 hat geschrieben: 31.01.2019 15:07 Mal positiv: Ich halte die jüngere Generation nicht für doof, sie wird nur an den Schulen doof gehalten.
Was kennt ihr eigentlich für Jugendliche?
Und über welche Generationen wird hier eigentlich genau geredet?
Geht es um "unter 30"? "unter20"? "unter15"?

Also ich kenne das eigentlich komplett kreuz und quer. Die einen kennen sich mit PCs aus, die anderen nicht. Die einen gehen ins Gymnasium, die anderen auf die Hauptschule. Die einen wohlen später studieren gehen, die anderen wohlen direkt arbeiten gehen.



...
Nun, ich behaupte mal, ich kann die Lage relativ gut beurteilen, habe privat wie beruflich mit vielen Jugendlichen zu tun und habe ein Hobby, das in meiner Altersklasse eher selten ist, das Zocken. Sobald man sich diesbezüglich noch im Netz informiert und in Foren geht, hat man zwangsläufig mit jüngeren Leuten zu tun.

Natürlich kann man nicht generalisieren, es ist müßig, das unter jeden Beitrag zu schreiben. Ich rede hier von einem allgemeinen Eindruck. Der auch nicht früher-war-alles-besser aussagt oder das Gegenteil: jede gen hat halt ihr Ding, ist doch fein. Nix ist fein.
Durch meine Jahre, die ich auf dem Buckel habe, kann ich glaubich trennen zwischen dem Geschwätz der Alten von Dingen, die sie nicht verstehen und denen die die Lebenserfahrung mit sich bringt.

Das Aufwachsen in einer digitalisierten Welt ist ganz klar ein anderes, als das in meiner gen. Auffassungsgabe ist anders, die Sicht auf die Welt, Hobbys, Musik usw. Alles ok. So ist es nun mal. Jetzt kommt das ABER. In my honourable opinion bringt diese Zeit eine völlig andere und stärkere Verantwortung mit sich. Wer sein Leben lang im Netz war ohne etwas davon zu verstehen, hat seine Privatsphäre völlig aufgegeben, so ziemlich alles, was er tat, was er dachte, wo er war, was er kaufte usw. ist für immer zumindest bei google und weiß der Teufel wo sonst noch gespeichert. In der falschen Meinung alles umsonst zu bekommen, hat er mit seinen Lebensdaten bezahlt. Bisher wird er im Westen dabei im Gegenzug nur durch Werbung manipuliert. Es ist eine Frage der Zeit, wann diese Daten politisch genutzt werde. Diktatorische Regime von Russland über die Türkei nach China tun das heute schon, z.T. mit verheerenden Auswirkungen für den Einzelnen.

Diese Verantwortungslosigkeit ist es, wo ich für die Zukunft große Probleme sehe zumal ich glaube, dass in Europa die Zeiten härter werden. Ich reise viel, bin gerade in Indien und habe die letzten Jahre die Entwicklung in Asien live betrachten können. Da wächst eine Supermacht heran. Nicht militärisch sondern wirtschaftlich und technisch. Wer meint, dass die Überflussgesellschaft, in die er geboren wurde, ewig so bleiben wird, liegt falsch. Wer meint, dass die Freiheit, in die er geboren wurde, liegt falsch, wer die Technik nicht versteht, die er benutzt, wird irgendwann von dieser Technik benutzt.

Früher sagte man, das Fernsehen verblödet. Das stimmt. Für diejenigen, die eben nur vor der Glotze saßen. Genauso verdummt das Netz wenn man eben ständig online ist.

Um den Bogen zu e-sports nochmal zu bekommen: Für sich genommen, für die user, die sich interessieren, sehe ich damit kein Problem. Für die einen eine spannende Sache, für die anderen der große Reibach. So läuft nun mal der Kapitalismus, der ja auch die Spielebranche mittlerweile völlig vereinnahmt hat. Hat viele Vorteile, ich bekomme games, von denen ich vor ein paar Jahren nicht mal zu träumen wagte, für 60 Euro direkt ins Haus, den PC oder die Konsole. Geile Sach.
Andererseits sind ES nur ein weiterer Kanal, die Leute vor dem Bildschirm zu halten, ihre Daten zu missbrauchen und sie vom Denken abzuhalten.
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Freya Nakamichi-47
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Freya Nakamichi-47 »

@Balla-Balla "bin gerade in Indien"

Wenn Du schonmal da bist, dann grüß mal Indien von mir. Das war immer mein Lieblingsurlaubsland. Eine völlig andere Kultur, und ich sehe den Hinduismus auch ziemlich kritisch, aber jenseits der Haube der Religion kann man da wirklich nette Menschen treffen.
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Scorplian
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Scorplian »

@Balla-Balla
Aber das beantwortet nicht wirklich meine Frage ^^'
Balla-Balla hat geschrieben: 01.02.2019 07:49Nun, ich behaupte mal, ich kann die Lage relativ gut beurteilen, habe privat wie beruflich mit vielen Jugendlichen zu tun und habe ein Hobby, das in meiner Altersklasse eher selten ist, das Zocken. Sobald man sich diesbezüglich noch im Netz informiert und in Foren geht, hat man zwangsläufig mit jüngeren Leuten zu tun.

Natürlich kann man nicht generalisieren, es ist müßig, das unter jeden Beitrag zu schreiben. Ich rede hier von einem allgemeinen Eindruck. Der auch nicht früher-war-alles-besser aussagt oder das Gegenteil: jede gen hat halt ihr Ding, ist doch fein. Nix ist fein.
Durch meine Jahre, die ich auf dem Buckel habe, kann ich glaubich trennen zwischen dem Geschwätz der Alten von Dingen, die sie nicht verstehen und denen die die Lebenserfahrung mit sich bringt.
Von welchen Alterklassen redest du hier?

Ich weiß z.B. jetzt auch deine genaue Alterklasse nicht (sry, falls du es schon vorher irgendwo erwähnt hast).
Ich kenne z.B. recht wenige Leute um die 30 die nicht zocken. Das "Nicht-Zocken" fängt da erst so Ü40 an.

Zählt ein 25 Jähriger für dich jetzt unter die besagten Jugendlichen oder ist das dann schon zu alt?

(falls die Frage ok ist) mit welcher Gruppe von Jugendlichen hast du so zu tun? Da gibt es ja schon verdammt große Unterschiede.


Jetzt kommt das ABER. In my honourable opinion bringt diese Zeit eine völlig andere und stärkere Verantwortung mit sich. Wer sein Leben lang im Netz war ohne etwas davon zu verstehen, ...
Das finde ich z.B. viel zu pauschalisisiert. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Intelligenz und Gleichgültigkeit. Man kann auch vollkommen Ahnung von dem Datengau haben und es kann einem völlig gleichgültig sein.

Außerdem klingt gibt es ja auch extrem viele Leute (von jung bis alt) die auf facebook und co keine realen Daten verwenden (soweit es möglich ist). Tatsächlich war bei mir auf facebook immer so, dass es bei den Jugendlichen bunt gestreut war, ALLE Erwachsenen hingegen den vollen Echtnamen verwendet haben.


Früher sagte man, das Fernsehen verblödet. Das stimmt. Für diejenigen, die eben nur vor der Glotze saßen. Genauso verdummt das Netz wenn man eben ständig online ist.
Diese Aussage empfinde ich grundsätzlich als falsch! Denn es kommt nicht auf das Ausgabe-Medium an, sondern auf den jeweiligen Inhalt.

Hinzu kommt, dass manche Dinge auch Wissen/intelligenz verbessern können, auch wenn es nicht den Anschein hat. Z.B. können manche Spiele das räumliche Denken verbessern.
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von HardBeat »

Diese Kolumne spricht mir aus der Seele, bin zwar nicht ganz so alt wie Jörg (Jahrgang 77) aber ich kann dem eSports auch absolut nichts abgewinnen! Anderen beim Spielen zuzusehen, ich frag mich ernsthaft wer sich so was anschaut bei den ganzen Alternativen die man am TV/PC/Tablet hat (Netflix, Prime, Sky usw)?

Das mag für die Facebook-Generation komisch klingen aber wenn ich ein Videospiel sehen will leg ich selber Hand an und spiele es selbst! Wenn es mal irgendwann in 40 Jahren nicht mehr gehen sollte weil die Hände nicht mehr mitmachen ist das vielleicht was für mich, aber bis dahin schwing ich mich selbst ans Pad/Tastatur/Maus,Lenkrad whatever...
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Scorplian »

HardBeat hat geschrieben: 01.02.2019 10:46 Diese Kolumne spricht mir aus der Seele, bin zwar nicht ganz so alt wie Jörg (Jahrgang 77) aber ich kann dem eSports auch absolut nichts abgewinnen! Anderen beim Spielen zuzusehen, ich frag mich ernsthaft wer sich so was anschaut bei den ganzen Alternativen die man am TV/PC/Tablet hat (Netflix, Prime, Sky usw)?

Das mag für die Facebook-Generation komisch klingen aber wenn ich ein Videospiel sehen will leg ich selber Hand an und spiele es selbst! Wenn es mal irgendwann in 40 Jahren nicht mehr gehen sollte weil die Hände nicht mehr mitmachen ist das vielleicht was für mich, aber bis dahin schwing ich mich selbst ans Pad/Tastatur/Maus,Lenkrad whatever...
Warum ist es eigentlich für alle so schwer zu verstehen, dass LetsPlays (von regelmäßigen Zuschauern) normalerweise NICHT aufgrund des Spiels geschaut werden?
(Bzgl. 2. Abschnitt)

Der Vergleich mit "Netflix, Prime, Sky usw." ist da schon ein sinnvollerer Vergleich und da kann ich auch weiterhin nur sagen: Jedem sein.
Ich persönlich hab zum einen keinen Bock extra Geld für ein Netflix Abo auszugeben und zum anderen macht es für mich wenig Unterschied, ob ich nun meine Lieblings-Youtubern oder eine Comedy-Serie im TV.
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Bachstail »

Ich mag eSports, habe ihn sogar selbst betrieben und schaue mir auf Youtube gerne verneinzelt Kämpfe/Partien oder gar ganze Turniere rückwirkend an.

Ich habe früher tonnenweise Let's Plays geschaut, habe die Szene in Deutschland aufwachsen und fallen sehen (der Bereich der Let's Plays zumindest in Deutschland ist ziemlicht tot) und hatte sogar den ein oder anderen Kontakt zu namhaften Let's Playern, heute würde ich aber keine mehr schauen, ich bin dem Konzept der Let's Plays entwachsen, dennoch schaue ich auf Youtube - was quasi mein Fernsehersatz ist - extrem viel Gaming Content, meist in Form von Informationsvideos, News oder Reviews.

Streams hingegen habe ich nie wirklich geschaut, ich war und bin bis heute kein großer Fan von Streams, ich mag den Live-Charakter nicht und speziell der Chat geht mir gerade bei größeren Streams fürchtetlich auf den Hodenbeutel, allerdings gibt es genau eine Ausnahme, denn ich habe in der Tat einen Lieblingsstreamer, welchen ich trotz der Tatsache, dass mir Streams an sich nicht gefallen, über Stunden schauen kann, ohne dass es lanmgweilig wird.

Übrigens :

Let's Plays werden zum Großteil wegen des Let's Players geschaut und nicht wegen des Spiels und so verhält es sich eigentlich auch mit Streamern auf Twitch, die meisten schauen es wegen des Streamers und nicht wegen des Spiels, es sein denn es ist eine Übertragung eines eSPort-Events oder dergleichen, DA geht es dann um das Spiel.
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Blaubarschmann »

Interessanter Artikel. Ich bin selbst eher aus der für-mich-alleine-zocken-Szene. Am liebsten storylastige Spiele, kein Headset auf. Selbst in League of Legends, dass ich jahrelang intensiv gespielt habe, hatte ich außer mit persönlichen Freunden oder Bekannten kein wirkliches Interesse daran, mich in TS oder ähnlichem auszutauschen. Die Faszination an Lets Plays konnte ich auch nie nachvollziehen, hab mich auch mal ein paar mal dran gesetzt und geguckt, entertaint habe ich mich dabei nicht gefühlt. Bei dem einen oder anderen Spiel gucke ich mal 15 Minuten rein und drücke auf ein paar Szenen, um mich mit authentischem Gameplay Material zu versorgen, falls ich mir mal nicht sicher bin, ob ich mir ein Spiel denn kaufen soll oder nicht. In competitiven Spielen finde ich die E-Sports Szene jedoch doch recht interessant, wenn ich das Spiel aus selbst spiele. Würde mich jetzt nicht ins Stadion setzen oder Fanartikel kaufen, aber zu sehen was die Besten der Besten in meinem Game so drauf haben und damit auch den eigenen Spielstil zu hinterfragen und zu erweitern, dass macht mir dann schon Laune.
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magandi
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von magandi »

HardBeat hat geschrieben: 01.02.2019 10:46 Diese Kolumne spricht mir aus der Seele, bin zwar nicht ganz so alt wie Jörg (Jahrgang 77) aber ich kann dem eSports auch absolut nichts abgewinnen! Anderen beim Spielen zuzusehen, ich frag mich ernsthaft wer sich so was anschaut bei den ganzen Alternativen die man am TV/PC/Tablet hat (Netflix, Prime, Sky usw)?

Das mag für die Facebook-Generation komisch klingen aber wenn ich ein Videospiel sehen will leg ich selber Hand an und spiele es selbst! Wenn es mal irgendwann in 40 Jahren nicht mehr gehen sollte weil die Hände nicht mehr mitmachen ist das vielleicht was für mich, aber bis dahin schwing ich mich selbst ans Pad/Tastatur/Maus,Lenkrad whatever...
gehts noch dekadenter? jeder der sich esports gibt gehört also zur facebook-gen? nette umschreibung aber da hättest du uns alle gleich als vollidioten bezeichnen können. warum ist es so schwer zu verstehen dass manche spiele ein so hohes skillcap haben, dass es eben dazu turniere gibt? und oh wunder menschen wollen sich das Spektakel geben.
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Scorplian
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Scorplian »

Und nebenbei fangen die richtig jungen Leute ja auch langsam an von facebook wegzugehen. Das ist also auch noch ein "Out-to-Date"-Voruteil :lol:
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Bachstail
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Re: Kolumne: Der totale eSports-Muffel

Beitrag von Bachstail »

Ich bin 28 Jahre alt und komme ganz wunderbar ohne Facebook zurecht, mag aber eSports.

Bin ich komisch ?
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