E3 2017: Gewinner, Verlierer und ein Gott ohne Hammer

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just_a_name
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Re: E3 2017: Gewinner, Verlierer und ein Gott ohne Hammer

Beitrag von just_a_name »

Hallo,

ich finde den Kommentar von Jörg klasse, ehrlich und sehr fachkundig (und aus dem Herz gesprochen).

Ich habe in letzter Zeit ein riesen Problem mit der gesamten Branche. Dieser ganze DLC Wahnsinn, Microtransaktionen und paid mods (Bethesda z.B.).
Ich finde es im Vergleich zu früher einfach schade, wie teuer das Spielen (von ganzen Spielen in guter/aktueller Grafik) inzwischen geworden ist. Ich will mir das irgendwie nicht mehr leisten.
Werde mir als ehemaliger 360 Besitzer, noch ne Playsi 3 holen um die alte Perlen nachzuholen. PC aufrüsten ist auch extrem teuer inzwischen und Triple A da für mich schon länger nicht mehr möglich. Monatlich fürs online Spielen auf der Konsole zahlen möchte und werde ich nicht.

Bleibt nur Wii + Gamecube für offline Multiplayer (beide ein geplanter Kauf meinerseits) + die exclusives von der PS3 + alte Perlen (teils mit Mods) und Indies auf dem PC.
Moba (Dota bisher mein Multiplayzeitvertreib auf dem PC) und die ganzen Grinder habe ich satt.
Bis auf "A Way out" habe ich jetzt kein gutes Splitscreen Coop Spiel auf dem Schirm. Habe das bei Halo und Gears sehr genossen. Zocke einfach lieber mit anderen, die dann auch in Fleisch und Blut anwesend sind, als online.

Ich finde im Vergleich zu früher geht die direkte soziale Komponente immer mehr verloren.

Habe hier mal mein Empfinden zusammengefasst:
viewtopic.php?f=62&t=429865&p=4939158#p4939158

Edit: Jetzt verstehe ich erst, was Jörg mit dem Ende meint. So eine One, also die Hardware fürs Spielen, aber mit Office und Browser, sprich einfach x86 Desktop, das wäre echt interessant. Microsoft könnte damit Valve und Sony gleichzeitig angreifen. Wie das dann allerdings Dell (Alienware) und MSI sehen, mal schauen.
Wenn Microsoft mit den Indies und den innovativen Onlinespielen ernst macht wird es bei der aktuellen Nachfragesituation vom Markt (Laut Microsoft mehr online Multiplayer) für Sony vielleicht doch noch eng.
johndoe1887640
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Re: E3 2017: Gewinner, Verlierer und ein Gott ohne Hammer

Beitrag von johndoe1887640 »

Ein letztes Mal meine persönliche Meinung zu dem Thema.
Danach dürften wir mit der E3 ja wohl durch sein.

Also ich verstehe die Kritik an MS, während ich die an Sony nicht ganz nachvollziehen kann.
Es war klar, an welchen Großprojekten die meisten der First-Party-Studios arbeiten und damit war rein von der Logik die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass jetzt irgendwelche großen Ankündigungen gemacht werden.
Gerade, wo man von manchem Spiel bisher nicht viel gesehen hat, musste man hier nachlegen.
MS wäre wohl froh, wenn sie überhaupt soviele exklusive Triple A Games in der Pipeline hätten.
Außerdem wird Sony noch auf der Paris Games Week vertreten sein und seine PS Experience veranstalten, wo man auch noch Material braucht, während MS sehen muss, dass sie einen Auftritt füllen.
Was ich Sony ankreiden würde, wäre höchstens die Art und weise der Präsentation, da ich schon gerne das ein oder andere von einem Entwickler vorgestellt und erklärt bekommen hätte.
So hat sich dann doch bei manch unerfahrenem Gamer etwa bei Spiderman der Eindruck gebildet, dass das Game ein einziger QTE-Event sein könnte. Das diese Stelle ganz klar zu Demozwecken gewählt wurde und so ohne QTEs niemals von einem Spieler hätte gespielt werden können, sollte eigentlich klar sein. In der Art frei gespielt müsste man wohl auf perverse Art und Weise auf permanentes Trial & Error stehen, bis man das selbst auch nur annähernd so spektakulär getimt hinbekommt.
Das Knöpfchengedrücke in den Kämpfen wiederum ist schon aus Batman oder abgekupfert aus Shadow of Mordor/Mad Max bekannt, wo es ja bereits schon mehrmals abgefeiert wurde, also versteh ich das Problem nicht.
Und warum stellen einige Journalisten tatsächlich den Sinn eines Remakes von einem Spiel wie "Shadow of the Colossus" in Frage, wenn es vielleicht genug Leute gab, die vor der PS4 hauptsächlich bei MS unterwegs waren und weder das Original noch die HD-Neuauflage kennen? Kann man es Sony etwa verübeln, wenn sie versuchen ein komplett überarbeitetes Spiel (Steuerung/Grafik), welches oft als Referenz bei den Meilensteinen der Videospielgeschichte herhalten muss, einer noch größeren Spielerschaft näher zu bringen?
Das nicht alle Spiele den Geschmack eines jeden Gamertyps treffen, lass ich mir noch eingehen.
Ich selbst weiß noch nicht, was ich von einem "Days Gone" halten soll. Eine nähere Vorstellung durch den Entwickler wäre hier wohl echt mal nötig, als immer nur irgendwelche Gameplay Fetzen.

Aber gut, mal weg von Sony zu Ubisoft.
Warum wird Ubisoft bei einem "Skull & Bones" dafür abgefeiert, einfach einen beliebten Teil eines vorhandenen Spiels rauszuschneiden und das als eigenes Spiel zu verkaufen? Etwa weil es ne Neuankündigung von etwas altem ist?
Die Kameraperspektiven, Bewegungen und Anzeigen wurden teilweise komplett übernommen! Ich verstehe das nicht.
Ich mochte die Schiffskämpfe in "Black Flag" und "Rogue" ja auch, aber nach 2 Spielen (bzw. 3, da AC3 damit angefangen hat) hat sich das für mich schon sehr abgenutzt.
Selbiges gilt bei AC Origins, wo man ganz klar die Drohne aus einem Ghost Recon genommen und durch ne Adlertextur ersetzt hat.
Wenn mir das Ubisoft als Innovationen verkaufen will, sind sie bei mir an der falschen Adresse.
Dagegen wurden echte Probleme bspw. bei AC mit der KI der Wachen, die scheinbar noch genauso dumm sind wie in früheren Spielen, zumindest auf den ersten Blick nicht angegangen.

Dann warten Fans jahrelang auf eine Fortsetzung zu BG&E und bekommen am Ende was?
Einen Trailer mit neuen Figuren - die altbekannten und wohl von den Fans geliebten Helden gibt es schlicht nicht, da man sich ne andere Zeit dafür raussucht. Und warum? Weil es eine Art MMO werden bzw. schlicht Fokus auf Multiplayer haben soll.
Wie? Was? Das ist ne groundbreaking News? Echt jetzt?
Manch einer scheint leicht zu beeindrucken zu sein.
Die Fans bekommen ein Spiel in dem Universum mit dem Titel, aber ohne ihre Helden, in anderer Grafik und noch dazu in das neue "Games as a Service" System von Ubisoft gequetscht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass echte Fans nach diesen Infos abgegangen sind.
Vielleicht kamen Michel Ancel's Tränen auch aus einem anderen Grund...

Kommt es für viele Spieler wirklich nur noch drauf an, irgendwas Neues zu sehen ohne über das Gezeigte mal nachzudenken?
Da erzählt mir einer die MS PK war besser, weil viele neue Games gezeigt wurden.
Waren das nicht alles Indie-Titel (für 500 EUR wahlweise auch in True 4K *hüstel*) oder Multiplattform, die ohne etwas Zuschuss seitens MS einfach auf einer Ubi- oder EA-Konferenz gezeigt worden wären?
Noch dazu teilweise in schnell zusammengeschnittenen Trailern ohne auf das jeweilige Spiel wirklich einzugehen?
Masse statt Klasse? Wem das schon reicht - ok. Mir ist das aber nicht ausreichend.
Dazu ein Crackdown 3 - das einst vollmundig angekündigte Cloud-Projekt - und ein Sea of Thieves, die beide jetzt schon auf wievielen Messen vorgestellt wurden? Eben die Kritik, die Sony dauernd abbekommt, weil sie dauernd Spiele zeigen, die erst in ein/zwei Jahren auf den Markt kommen. Aber diese erscheinen wenigstens! Im Gegensatz zu einem Fable Legends oder Scalebound, die auf diversen Messen unterwegs waren und Präsentationszeit gekostet haben, um den Gamer auf etwas einzustellen, was sie niemals zocken dürfen.
Ein Sea of Thieves etwa wirkt für mich eher wie das "No Man Sky" für Xbox.
Warum? Klar, auf den ersten Blick haben sie nicht viel gemeinsam und ich hab das Game selbst noch nicht gespielt.
Vielleicht gibt es Informationslücken bei mir, was das Game angeht.
Trotzdem frage ich mich ernsthaft, was genau das Spiel über längere Zeit tragen soll?
Ich konnte den Sinn hinter NMS damals nicht erkennen (zu Recht, wie sich herausstellte) und ähnlich geht es mir bei SoT.
Über ne Landkarte gemeinsam schippern, Schätze heben und andere Schiffe bekämpfen.
Hört sich interessant an - aber für wie lange?
MS hat bei der Präsentation das Beste daraus gemacht, untermalt mit einem Erzähler und punktgenau eingesetzter Piratenmusik, was genaus so im fertigen Spiel sicher nicht der Fall sein wird.
Damit fällt schon viel der gezeigten Atmosphäre weg. Und selbst wenn nicht, was genau macht man in dem Spiel noch?
Was soll einen dazu bringen, viele Monate in dieses Spiel einzutauchen?
Was ist der tiefere Sinn bzw. die Hauptaufgabe? Falls es mir einer erklären kann, möge er mich erleuchten und meine Wissenlücken schließen.
Mich würde es echt nicht wundern, wenn Rare nach diesem Spiel endgültig die Pforten schließt.

Nicht falsch verstehen: ich war früher zu Zeiten der ersten Xbox und dann der 360 absoluter MS-Fan.
Was war das einst für eine große Zeit, als Epic für MS gewerkelt hat und anfangs die PS3 durch ihre Startschwierigkeiten überflügelte. MS ein Bioshock oder Mass Effect exklusiv vorweisen konnte. Oder noch wichtiger für mich: ein Jade Empire (wo bleibt da ein Remake? Ok, passt vielleicht nicht zur EA Philosophie, da Bioware jetzt Shooter macht)!
Wenn ich mir dann ansehe, was das jetzt wird, kann ich nur den Kopf schütteln.
Klar wird MS wohl einen Plan haben, aber ich hab meine Zweifel, dass dieser sich stark mit den Bedürfnissen der Spieler deckt.
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sourcOr
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Re: E3 2017: Gewinner, Verlierer und ein Gott ohne Hammer

Beitrag von sourcOr »

rainynight hat geschrieben: 20.06.2017 18:28 Warum wird Ubisoft bei einem "Skull & Bones" dafür abgefeiert, einfach einen beliebten Teil eines vorhandenen Spiels rauszuschneiden und das als eigenes Spiel zu verkaufen? Etwa weil es ne Neuankündigung von etwas altem ist?
Weil es sinnlos ist da immer ein ganzes AC drumherum zu stricken, wenn die Leute eh nur Bock auf die Schiffskämpfe haben. Hab ich hier im Forum auch öfters gelesen, dass sie da ein Spin-Off draus machen sollten, und das tun sie nun ja. Wie sehr sich das Gameplay zwischen S&B und AC in der Hinsicht ähnelt, kann ich net sagen, weil ichs noch net gesehen hab.
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4P|T@xtchef
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Re: E3 2017: Gewinner, Verlierer und ein Gott ohne Hammer

Beitrag von 4P|T@xtchef »

Übrigens macht dieses Skull & Bones richtig Laune - hier Bens Vorschau: http://www.4players.de/4players.php/dis ... Bones.html
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Re: E3 2017: Gewinner, Verlierer und ein Gott ohne Hammer

Beitrag von Tshyk D Ghost »

Die Transformation von BioWare ist damit abgeschlossen. Jetzt sind sie der Hausmeister mit der Frostbite-Schaufel.
Das was mein erster Gedanke als ich Anthem gesehen habe. Mit dem Unterschied, dass ich das eher positiv sehe.
Jetzt kann Bioware vielleicht endlich mit seiner Vergangenheit abschließen und die RPG Wurzeln hinter sich lassen, denn seien wir mal ehrlich. Gute RPG's macht bioware schon lange nicht mehr. Und das sag ich als jemand der auch mit Mass effect andromeda seinen Spass hatte.

Vielleicht kann bioware dann richtig gute Actiongames machen.
Anthem sah gut aus und hat schonmal meine Aufmerksamkeit geweckt, auch wenn diese gestellten 'Teamgespräche' in der Vorstellung abgrundtief lächerlich waren.

Vielleicht kann das ein Neuanfang für Bioware sein, in dem es zwar nicht mehr für RPG's, aber trotzdem noch für richtig gute Spiele bekannt ist.
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In freudiger Erwartung auf:
TES VI
Age of Empires IV ?!
johndoe1887640
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Re: E3 2017: Gewinner, Verlierer und ein Gott ohne Hammer

Beitrag von johndoe1887640 »

Nun, das Preview hört sich etwas besser an als ich aufgrund der E3 Präsentation erwartet hätte.
Immerhin eine Kampagne für Solo-Gamer.
Trotzdem bleib ich persönlich dabei, denn ich hab in fast 3 AC Games Schiffe versenken gespielt.
Es war klasse gemacht und hat Spaß gemacht, doch irgendwann war's mal gut.
Wenn es noch genug Leute gibt, die da immernoch nicht genug haben, gut für Ubisoft!

Was Anthem betrifft, so kann ich das nicht positiv sehen.
Im Gegenteil, war echt schockiert. Ein Action-Shooter - mal was ganz was Neues, wobei es sich wohl gut im Portfolio speziell der One macht.
Bioware hat sich mit ihrer Art von Rollenspielen immer mit ihrem eigenen Stil von anderen Rollenspielen abgehoben.
Wenn diese großen Zeiten jetzt vorbei sein sollten, wäre das schade.
Denn ich bin nicht sicher, ob gerade Shooter es sind, von denen die Welt noch mehr braucht.
Abgesehen davon ist bspw. die Mass Effect Reihe ja eh schon mehr und mehr zum Shooter-Geballer verkommen.
Naja, mal abwarten. Vielleicht kriegen sie ja ne gute Mischung aus beidem hin, wodurch sie sich auch in dem Genre ein Alleinstellungsmerkmal halten könnten.
Smer-Gol
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Re: E3 2017: Gewinner, Verlierer und ein Gott ohne Hammer

Beitrag von Smer-Gol »

Die Frage wer was wirklich braucht ist natürlich relativ. Aber wenn gefragt wird wer die Xbox One X braucht sag ich mal direkt:"hier, ich. Und zwar möglichst schnell bitte".

Die letzten Jahre habe ich hauptsächlich am PC gespielt, Konsole nur so am Rand. Ein bisschen Wii + WiiU. Die 360 fing an zu verstauben und schließlich hab ich mich auch von ihr getrennt. Allerdings in letzter Zeit habe ich die Couch wieder für mich entdeckt :mrgreen: Und der Wechsel von meinem 4k PC zur PS4/Xbox One s lässt mich schon manchmal erschaudern wie schlecht das Bild bei einigen Spielen ist. Matschtexturen, Treppchenbildung, Sichtweite usw. Mir ist klar das man bei Konsolen Abstriche machen muss, aber bei einigen Titeln tut es dann doch weh wie das aussieht. Vorallem wenn man es schon mal auf dem PC gesehen hat.

Es ist wirklich schade, das Microsoft in letzter Zeit so viele Fehlentscheidungen getroffen hat, insbesondere das Spieleangebot bei den Exklusiven. Auch weil die Xbox One s meine aktuelle Lieblingskonsole ist. Die Ps4 liegt mir nicht (zu schrottige, laute Hardware. Alleine die Controller mit ihrem 6 Stunden Akku und nicht existenter Support:x :x ) und die Switch ist noch nicht ganz im Leben angekommen. Aber Nintendo ist eh außen vor was Grafik angeht. Trotz Knaller von Naughty Dog und Spielen wie Horizon oder das kommende Days gone starte ich aber immer lieber die Box. Die PS4 wirklich nur für Exklusives.
Und genau für die Standard Multiplattformer hätte ich gerne ein Bild, das dem PC wenigstens ähnlich ist. Und hier trifft Microsoft zumindest meinen Nerv.
Xbox und PC schließt sich bei mir nicht aus. Da geht es hauptsächlich um den "Coucheffekt" was super zu der "playanywhere" Funktion von MS passt. Zweifelhaft ob sie damit ein großes Publikum ansprechen, mir ist es zur Zeit aber lieber als ein Haufen exklusives. Die Playstation und die Switch sorgen dann für die Abwechslung.

Gute Kolumne übrigens :wink:
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Leon-x
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Re: E3 2017: Gewinner, Verlierer und ein Gott ohne Hammer

Beitrag von Leon-x »

MS hätte wohl besser ein Halo 6 und Gears 5 Logo auf den Bildschirm präsentiert wie Nintendo Metroid Prime 4.
Dann würde es wohl etwas anders klingen. Obwohl man weiß dass diese Games zu 100% in Entwicklung sind wird es so hingestellt als kommen die nächsten 3 Jahre keine großen Xbox Games mehr. Während die Konkurrenz Spiele 2-3 Jahre in Voraus ankündigen kann.
Jetzt wird halt die Strategie bei Microsoft Sachen nicht zu früh zu präsentieren der neuen Hardwareeinführung zum Verhängnis. Timing stimmt nicht wo man eben die grafischen Vorzeigetitel neben Forza hat.

Wo bei Sony angeblich Welten im Gameplay bei ihren Games liegen fragt man sich was Halo/Halo Wars, Killer Instinct, Forza Motorsport/Horizon, Gears of War, Quantum Brake, Sea of Thieves, Ori, Crackdown, usw zum spielerischen Einheitsbrei machen soll? Ich sehe da verschiedene Gameplayelemente.
Sicher ist MS oft eher auf Koop und MP konzentriert.

Paar Xbox Games neben den Thirds bestehen schon womit man eine One X in Zukunft füttern kann. Klar haben sie im Moment nicht die große Bandbreite. Man merkt auch dass die japanische Unterstützung fehlt.
Sowas kann man kritisieren dass sie da mehr machen müssen.
Nur es so hinzustellen dass gar keine Games die nächsten 2 Jahre erscheint wirkt etwas verfehlt meiner Meinung.
Natürlich fehlen jetzt Scalbound und Fable was aus welchen Gründen auch immer in den Sand gesetzt wurde bzw die Qualität nicht stimmte.

Denk mal schon dass es noch etwas spannend werden kann. Software wird noch auf allen Plattformen kommen.
Was einem reicht und welches Gameplay man will ist eh immer Geschmacksache.

Im Grunde unterscheiden sich alle drei Hersteller immer noch in einigen Dingen voneinander und sprechen unterschiedliche Spielstile an.
Wäre auch langweilig wenn Jeder das Gleiche bringt.

Ich freu mich liber auf die Games die da noch kommen von allen Seiten.
-PC
-Playstation 5
-Nintendo Switch
-Xbox Series X
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mindfaQ
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Re: E3 2017: Gewinner, Verlierer und ein Gott ohne Hammer

Beitrag von mindfaQ »

War fast klar, dass die XBox One X eine Totgeburt wird. Nichts anderes habe ich von Microsoft erwartet ^^. Wobei ich um Konsolen eh einen Bogen mache (wozu brauch ich die). Einzig die Switch weckt einen Hauch an interesse, aber ist zusammen mit den Spielen so überteuert, dass es mir das auch nicht wert ist.
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Re: E3 2017: Gewinner, Verlierer und ein Gott ohne Hammer

Beitrag von flo-rida86 »

Twan hat geschrieben: 15.06.2017 18:32 Wer braucht ne One X? Keiner. Wer will eine? Ich und wahrscheinlich viele andere.

Ansonsten liest das wie gut ausformuliertes gebashe des bashings wegen. MS hat weit mehr interessante Spiele als Sony gezeigt.
Vorsicht du bist im 4p forum nicht das du eines nachts einen trick um den hals hast.
kla rsind exclusive wichtig und machen den unterschied unter den Konsolen.
nur das man sich fragt wie MS gegen die Konkurrenz in Zukunft dagegen halten will find ich komisch den am ende zählt das geld.
und ich glaube es ist keinem neu wenn man sagt das gerade die Multis die grosse kohle aus machen.
da reichts eigentlich schon wenn MS da jetzt gross bewirbt fifa erstmals auf einer Konsole in richtigen 4k.
oder wie MS extrra PUBG für die xbox erwähnt.
klar zeitexclusiv aber auch hier wird das die masse wahrscheinlich nicht erfahren un ddas ist der grosse punkt.
viele mögen auch den controller viel lieber und den online dienst.
das ist geschmackssache,vorallem bringt es aber nichts wenn man notgedrungen das pc argument bringt.
das gilt wenn nur für die,die halt neben dem pc eine Konsole wollen und es ist klar das dieser Anteil verdammt gering ist.
es ist ja schon nicht soo gewöhnlich das jemand zwei Konsolen hat.
generell musste sony auch nicht viel ankündigen weil eben auch so viele titel noch in Entwicklung sind so viel mehr ging da eh nicht mehr und reicht ja auch.
aber welcher Hersteller das intreresante lineup hat ist nach dieser e3 nun mal keine eindeutige Sache da reicht es schon wenn man fan von rennspielen ist.
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Re: E3 2017: Gewinner, Verlierer und ein Gott ohne Hammer

Beitrag von flo-rida86 »

mindfaQ hat geschrieben: 25.06.2017 10:09 War fast klar, dass die XBox One X eine Totgeburt wird. Nichts anderes habe ich von Microsoft erwartet ^^. Wobei ich um Konsolen eh einen Bogen mache (wozu brauch ich die). Einzig die Switch weckt einen Hauch an interesse, aber ist zusammen mit den Spielen so überteuert, dass es mir das auch nicht wert ist.
dir ist das noch mal klar wegen einen bericht von 4p?
wenn du willst das die xbox nich tinteresant ist weil sie dich nicht interesiert dan sag es einfach.
und warum jetzt z.b. die ps4 weniger interesant sein soll als eine noch recht friche switch find ich auch komisch.
aber gut geschmackssache. :wink:
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mindfaQ
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Re: E3 2017: Gewinner, Verlierer und ein Gott ohne Hammer

Beitrag von mindfaQ »

flo-rida86 hat geschrieben: 25.06.2017 21:05dir ist das noch mal klar wegen einen bericht von 4p?
wenn du willst das die xbox nich tinteresant ist weil sie dich nicht interesiert dan sag es einfach.
und warum jetzt z.b. die ps4 weniger interesant sein soll als eine noch recht friche switch find ich auch komisch.
aber gut geschmackssache. :wink:
Worum geht es dir jetzt? Microsoft hat schon viele Jahre hintereinander gezeigt, dass sie fürs Gaming kein Gespür haben. Deshalb hat die PS4 auch locker die Nase vorn in der aktuellen Konsolengeneration.

Andererseits ist die PS4 ist ja nur mein Computer in (viel) "schlechter". Die Switch hat durch die Mobilität und durch den höheren Fokus auf Inhalten, die für Kinder geeignet sind, ja zumindest noch Merkmale, die sie abheben können. Die PS4-Exklusivtitel sind gut, aber auf dem PC gibt es von jedem Genre mehr als genug Titel, sodass das nicht ins Gewicht fällt.
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Minando
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Re: E3 2017: Gewinner, Verlierer und ein Gott ohne Hammer

Beitrag von Minando »

Schade, grad im Hinblick auf VR. Die One hätte sich als DIE VR-Maschine positionieren können, Power wäre genug da gewesen.
Ist wohl noch zu früh?
Trotzdem erinnert mich Microsoft gerade ein wenig an Nokia kurz vorm iPhone. Wenn hier mal nicht
ebenfalls die Zukunft verschlafen wird...
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