The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

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Ultima89
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Ultima89 »

eigentlichegal hat geschrieben: 18.06.2021 14:24 , sondern wir reden davon, dass Spielemedien weltweit(!) relativ einheitlich zu dem Schluss kommen, dass BotW viel richtig macht und es unterm Strich ein sehr unterhaltsames Spiel geworden ist. Zusätzlich zu den Spielemedien haben ebenfalls Leute weltweit(!) dem Spiel ein positives Zeugnis ausgestellt. Ich beharre auch nicht auf dem Punkt, dass es gleich ein Meisterwerk sein muss. Meine Ausgangsaussage war ja nur, dass ich es weit hergeholt finde, wenn man BotW bestenfalls(!) durchschnittlich einstuft.
Ich kann den Leute nicht in die Köpfe gucken und ich weiß auch nicht, wie unabhängig die Tester ihre Zeugnisse ausgestellt haben. Zwei Aspekte habe ich ja schon genannt, weshalb - auch weltweit - die Ergebnisse eine Hinterfragung wert sind. Zudem muss man beachten, dass bestimmt kaum ein Magazin das Spiel weit über 100 Stunden gespielt hat.
Und genau darin liegt das Problem. Denn bis zur Stunde 20 war es ziemlich gut und ich konnte die Welt gar nicht schnell genug erkunden, so neugierig hat sie mich gemacht. Wenn ich aber über 100 Stunden immer noch Krogs sammele, die ab einem bestimmten Zeitpunkt keinen Mehrwert mehr bieten, wenn hinter so vielen Ecken die gleiche vorhersehbare Belohnung steht, dann sinkt halt der Anreiz stark. Ich würde gerne mal ein weltweites Experiment machen: Die Lobeshymnensänger der Spielemagazine sollen BotW mit einem Fortschritt von 80% durchspielen. Ich will die gar nicht zu 500 Stunden verdonnern. Einfach mal 80%. Und dann nochmal nen Test drüber schreiben.

Ich höre jetzt schon die Gegenargumente: Ja aber ein Zweittest ist nochmal eine andere Erfahrung als beim ersten mal, zudem kennt man vieles noch usw. Ich weiß ja selbst, dass es zu sowas nicht kommt. Aber es wäre ein cooles psychologische Experiment.

Ich lasse jedem seinen Spaß mit dem Spiel. Wer es als Meisterwerk bezeichnet, tut mir nicht damit weh. Aber ich lasse mich keinen Millimeter davon abbringen, dass die Tests anders ausgefallen wären, wenn die Tester mal 130 Stunden reingesteckt hätten.

Und wenn so ein Spiel über so eine Zeit begeistern soll, WEIL es so viel Inhalt hat, müssten die Tester dann nicht folgerichtig auch so lange spielen? Aus dem Grund und das trifft zB auf Horizon zero dawn auch zu und viele andere open worlds sind die Wertungen nicht sachgerecht. Nicht aus dem Grund, weil sie zu hoch wären, sondern weil stark bezweifelt werden darf, dass die Zeit reingesteckt wurde, die zum einigermaßen vollen Genuss aus meiner Sicht nötig ist. Bei jedem Schlauchspiel über 40-60 Stunden bekommen wir ein genaueres Testbild der Magazine. Meine Meinung.

eigentlichegal hat geschrieben: 18.06.2021 14:24 Puuh.... da hast du wahrscheinlich recht. Aber wenn man sich zumindest die Steamstatistiken anschaut, wie gering der Prozentsatz an Spielen ist, die tatsächlich abgeschlossen werden, dann würde ich aus dem hohlen Bauch heraus behaupten, wird es für fast jedes Spiel schwierig irgendeine Einschätzung aufrecht zu erhalten.
Genau! Deshalb wollte ich auch eine allgemeine Diskussion darüber starten und nicht so sehr auf BotW beharren. Es ist ein spieleübergreifendes Problem.
eigentlichegal hat geschrieben: 18.06.2021 14:24 Zumal man ja auch sagen muss, dass es egal ist, ob jemand das Spiel durchgespielt hat. Tatsächlich finde ich sogar, dass es gerade bei BotW fast nicht egaler sein könnte, wie lange man es gespielt hat und ob man es durchgespielt hat, gerade weil die Geschichte so reduziert ist im Verhältnis zu dem Gesamterlebnis, dass es wirklich fast keine Rolle spielt, ob man sie zu Ende gebracht hat oder nicht. Wenn aber jemand 20 richtig geile Stunden mit dem Spiel hatte und dann zufrieden aufhört, wieso sollte er dann BotW negativ bewerten? Gleichzeitig würde ich sagen, wenn jemand 500 Stunden darin versenkt, so wie ich es hier bei einem Forumsteilnehmer gelesen habe, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: 1. Das Spiel kann nicht so durchschnittlich sein, denn die wenigsten Spiele halten Spieler 500 Stunden gefangen oder 2. Der Spieler hat eine ausgeprägt masochistische Ader mit viel zu viel Zeit zum Totschlagen.
Mit den Leuten, die nach 20 Stunden aufgehört hatten, meinte ich solche aus dem damaligen Testhread, die aus Abneigung aufgehört haben. Natürlich habe ich nicht das gesamte Internet nach dieser Zahl durchsucht, aber nur mal hier im Forum kam es mir vor, als wäre das eine magische Schwelle, an der sich so einige trennen. Denn nach 20 Stunden hat sich die Welt für sich so weit geöffnet, dass du zwar ein recht allgemeines aber - für dich (!) - zutreffendes Urteil fällen kannst. Danach spielst du eben weiter oder du lässt es. Das war mein Eindruck.
eigentlichegal hat geschrieben: 18.06.2021 14:24 Zumal ich auch nicht verstehe, wieso es scheinbar so schwierig ist, die angeblich mangelnde Qualität des Spiels nicht einfach auf sich zu beziehen. Ich wette mit dir, wenn du sagen würdest "BotW mag ein gutes Spiel sein, aber für mich funktioniert das einfach nicht/hatte kein Spaß damit etc", wäre diese seitenlange Diskussion gar nicht notwendig. Klar, es kann sein, dass du wirklich nicht die Qualitäten des Spiels erkennst, aber dann ist tatsächlich die Frage, wieso du dich überhaupt zu einer News dazu herablässt?
Ich sage das nicht. Ich sage, dass es ein gutes, aber überbewertetes Spiel ist. Die Qualitäten nicht zu erkennen, stimmt teilweise. Da bin ich selbstkritisch, denn diese Sache mit den Tönen in den Liedern hatte ich nicht gecheckt. Davon abgesehen hat mir aber kein Verfechter des Spiels in diesem Thread noch im Testthread was neues erzählt. Und mal ehrlich: Disqualifiziert mich die Tatsache, dass mir dieser eine Aspekt entgangen ist von einem Urteil? Die wenigsten dürften dieses auditive Storytelling zum Zeitpunkt der Testveröffentlichungen erkannt haben.

Und etwas so subtiles als Argument heranzuziehen, dass die Leute das Spiel eben nicht verstanden haben und selbiges dann besonders stark aufzuwerten, ist auch total aufgeblasen. Ich unterstelle diese Aussage keinem hier, sondern schreibe das rein vorsorglich. Das Prinzip hatte der Entwickler von Death stranding nämlich auch angewandt, der in arroganter Haltung meinte, die Spieler verständen nur das Spiel nicht, um die Kritiker zu disqualifizieren. Und das ist halt arm.

Wenn er der intellektuelle Überflieger ist, dann gelingt es ihm, seine Botschaften so rüberzubringen, dass auch der Durchschnttsspieler weiß, was gemeint ist und das Spiel in seiner ungewöhnlichen Ausrichtung (hier Storytelling durch Umgebung) genießen kann. Aber dann noch einen Graben zu ziehen und die Leute sinngemäß als zu blöd zu bezeichnen, ist zur Hälfte ein Eigentor. Denn der Produzent steht in der Bringschuld und er muss uns abholen, wo wir stehen. Und hier scheint auch BotW zu nicht unerheblichen Teilen gescheitert zu sein, weil diese Art Storytelling dem (schätze ich mal) ungeduldigen von Ziel zu Ziel hastendem Spieler von heute nicht ins Mark geht.
eigentlichegal hat geschrieben: 18.06.2021 14:24 In einem weniger subjektiven Medium wäre das sicherlich ein toller Ansatz. Aber man sieht doch schon in der Bewertung der Welt, dass es da einfach keine sachlichen Argumente gibt! Für mich hatte die Welt eine Sogkraft, die ich bis dahin in keiner anderen Open World erlebt habe. Andere sagen, dass es eine leere, uninteressante Welt war. Wie genau soll da ein sachliches Argument erwachsen, wenn es zwei so grundsätzlich unterschiedliche Wahrnehmungen gibt? Du kannst sicherlich technische oder stilistische Aspekte untersuchen und man kann darüber sachlich sprechen. In der Bewertung, ob BotW aber ein fantastisches oder miserables Spiel ist, wird das zu kurz greifen, weil es eben schon maßgeblich darauf ankommt, ob einem die leere Welt Neugier oder Langeweile entlockt hat.
Genau darauf meine ich die Antwort zu kennen. Es kommt darauf an, ob man selbst an ein Spiel weit- oder kurzsichtig rangeht. Und bevor sich jemand aufregt, nein ich meine mit Kurzsichtig nicht, dass jemand falsch an das Spiel geht. Sondern ich habe da zwei Gedanken:

Erste Spielart: Hey da ist ein Hügel, ich gehe hin und erkunde ihn, was gibt es da? Hey da ist eine Höhle, ich gehe hin und etc....

Wenn du so durch das Spiel gehst, hast du auch über 130 Stunden deinen Spaß.

Zweite Spielart: Nach Hügel 3 und Berg 5 macht sich der Spieler darüber Gedanken, was er alles so bekommen hat bei der Erkundung und macht (unter-)bewusst eine mehr oder weniger zutreffende Vorhersage über den Rest des Spiels. Er bewertet das Gesehene und projiziert. Und da merkt er eben, dass der Weg das Ziel ist und nicht das, was man für die Erkundung bekommt.

Diese beiden Typen sind für mich die Erklärung für die Spaltung der Gemeinschaft. Wenn man nicht bewertet, was man bekommt und auch keine Vorhersagen macht, ist BotW wohl eines der besten ow- Spiele. Weil der Weg so stark detailliert und ausgearbeitet ist, dass die Welt zum Erkunden in jeder Ecke einlädt. Wenn du aber einen Diablo-Spieler vor dieses Spiel setzt.... ich weiß nicht, meinst du er hält bis Stunde 10 durch? :D


eigentlichegal hat geschrieben: 18.06.2021 14:24 Puuh.... das finde ich auch schwierig. Nehmen wir zum Beispiel Silent Hill 2. Wenn jemand am Ende nicht verstanden hat, was jetzt genau eigentlich mit dem Protagonist los war und was wirklich passiert ist, macht das Silent Hill 2 dann zu einem schlechten Spiel, weil es nicht expliziter war und jedem die Möglichkeit geboten hat, zu begreifen, was vorgefallen ist? Irgendwie wage ich zu behaupten, dass du das nicht glaubst. Man könnte stattdessen wohl eher gute Argumente dafür finden, dass ein Spiel in seiner Tiefe so bewertet werden sollte, was man maximal aus dem Spiel herausziehen kann.
Da verweise ich auf die Bringschuld (s.o.). Es kommt halt drauf an, wieviel ich von dem Spiel verpasse.

Nehmen wir Xenoblade chronicles X. Ich will nichts spoilern, aber das Spiel endet mit einem cliffhanger, der ziemlich übel ist. Wenn ich jetzt erfahren würde, dass man in eine bestimmte Höhle gehen muss, in der ein Lied spielt, das einem das wahre Ende verrät, aber man Kopfhörer dafür braucht, weil die Nachricht zu subtil ins Lied eingearbeitet ist, würde ich hier definitiv ein fettes Minus geben. Das wäre ja fast schon unverschämt. Du musst halt bedenken, wenn du sowas konstruierst, ob das auch in den Zeitplan eines Testers passt und er es beim Spielen entdeckt. Wenn nicht, liegt die Schuld klar beim Entwickler. Auch wenn Spiele (auch) Kunst sind, sollte man meiner Meinung den Schwerpunkt aufs Spielen setzen. Wenn man einen Laufsimulator herstellt, der mit musikalischen Geheimbotschaften und Storytelling daherkommt, für das du eine Lupe brauchst, dann muss man sich nicht wundern, warum es nicht ankommt.

Auch wenn ich mich nicht beliebt damit mache... eine Geschichte hat meiner Ansicht nach nicht unbedingt was in einem Spiel zu suchen. Schau dir Pong an: Geschichte? Schau dir die "Story" von Super Mario Bros für das NES an: Steht hinten auf der Verpackung. Und mittendrin erzählt dir Toad, dass die Prinzessin in einem anderen Schloss ist. Das wars. Hätte das damals einer stark abgewertet? Das waren junge Spiele, das waren die klassischen Spiele. Wen interessiert der Kampf Raumschiffe gegen Aliens bei Space-Invaders? Du ballerst und erhöhst deinen Highscore. Heute funktioniert das mit einem Resogun auch noch super.

Wenn ich Tester wäre, würde ein Spiel auch ohne Story zu einem Platin kommen. Für mich ist die Beiwerk, ein Faden, der das große Ganze zusammenhält. Wenn aber der Kern öde ist, weil zB die Kollisionsbfrage nicht stimmt oder die Spielstärke von Gegner und Spieler zu unausgeglichen ist, bringt mich die beste Story auch nicht zum Kaufen-Button.
eigentlichegal hat geschrieben: 18.06.2021 14:24 Keine Ahnung. Ist dir das wichtig? Wenn ja, wieso ist dir das wichtig um es als Spiel(!) zu bewerten?
Da haben wirs doch, wie wichtig ist das schon? Siehe meinen letzten Absatz. Gehört wieder in die Storyschublade.

eigentlichegal hat geschrieben: 18.06.2021 14:24 Naja, ich würde ja gerade argumentieren, dass besonders die Tatsache, dass die Bewertungen so subjektiv sind und trotzdem(!) weltweit die unterschiedlichsten Tester zu einem zumindest guten Fazit kommen, unterstreicht nur, dass BotW kein schlechtes Spiel sein kann, da es in der Lage ist, verschiedenste Menschen, mit ganz unterschiedlichen Bewertungsmaßstäben davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, dieses Spiel zu spielen. Vielleicht ist sogar gerade das das beste Argument dafür, dass BotW kein schlechtes Spiel sein kann.
Auch hier verweise ich nach oben. Wir haben zumindest bei open world Titeln meiner Meinung nach kein realistisches Bild. Aber wenn wir hypothetisch davon ausgehen, dass die allermeisten Tester weit weniger als 130 Stunden getestet haben und diese Mehrheit also ein positiv verzerrtes Bild vom Spiel hat, dürfte das Erklärung genug für die Traumnoten sein.

Und um selbst Farbe zu bekennen: Ich meine nicht, dass BotW deshalb unter ein "gut" fallen würde. Nach der 4P-Matrix schätze ich also auf 83% in etwa. Mindestens. BotW wirst du nicht unter ein gut bringen, aber zwischen 83% und 97% liegen halt schon Welten.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von PfeiltastenZocker »

Kainé21 hat geschrieben: 18.06.2021 16:59
Ryan2k6 hat geschrieben: 18.06.2021 16:52 Boah Leute, könnt ihr bitte mit diesen fetten Zitaten aufhören und wenigstens Spoiler Tags nutzen? Man muss endlos scrollen. :Blauesauge:
Passt doch perfekt zu 4P. Schon mal die Startseite gesehen? Keep scrolling, keep scrolling xD

@Wind Waker
Ich hab in Wind Waker noch nie Heilitems genutzt. Das ist vollkommen unnötig. Die Oma Suppe hat gute Buffs, weshalb ich die vll 1x benutzt hab. In Botw, auch wenn es das Spiel trivalisiert, gibt es Gründe, gutes Essen zu machen. Das Heil/Kochsystem ist natürlich trotzdem komplett unbalanced und für die Tonne.
Ok ist vielleicht etwas Off-Topic, ich habe Wind Waker das erste Mal gespielt da war ich 12 und da war Heilung der Flasche durchaus zu gebrauchen. Also spätestens bei den 50 Etagen Kampfdungeon wird es ohne Heilung und nicht zufällig mit vollen Repertorie an Herzen ganz schön happig später
Ein Unterschied zu BotW sind auch failstates, von deinen Herzen ist am Anfang immer nur ein Bruchteil aufgefüllt, während BotW einfach den letzten automatischen Checkpoint lädt oder dein Quicksave.

Natürlich teile ich die Kritik das Wind Waker summarum etwas lasch war und ich ruhig mehr Anspruch hätte gebrauchen können, immerhin hat das WiiU Remake noch einen Heldenmodus verbaut, der es schon ein bisschen knackiger macht.

Also ich sehe schon wie ein Kind an Wind Waker halbwegs gefordert sein könnte, während so eine Situation bei Breath of the Wild relativ früh nicht mehr vorkommen dürfte, außer man verzichtet eben gänzlich auf Heilung, was ein Kind aber nie machen würde, wenn es weiß dass es das kann.

Wie gesagt "Spielerischer Rahmen" ist das Zauberwort.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Kainé21 »

Ja, gut, das mag sein, dass man die 50 Etagen ohne Feen und so dann nur hinkriegt, wenn man es wirklich drauf hat und ich wette, dass hab ich dann auch nur so gemacht, falls ich das mal fertig gespielt haben sollte.

Ich hab das Spiel auch als Kind gespielt und fand es nie anspruchsvoll. Der Heldenmodus auf der Wii U hat für mich dann noch deutlicher gemacht, wie sehr das Spiel in der Hinsicht nichts zu bieten hat. Ich will mich hier nicht als der ultimative Skiller hinstellen, das bin ich nicht.

Wenn es darum geht, ist BOTW schon nen deut besser imo - mindestens am Anfang. Oder eben ein ALBW, das dir auch mal in den Arsch treten kann, wenn du falsch abbiegst.
Zuletzt geändert von Kainé21 am 18.06.2021 17:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von PfeiltastenZocker »

Kainé21 hat geschrieben: 18.06.2021 17:14 Ja, gut, das mag sein, dass man die 50 Etagen ohne Feen und so dann nur hinkriegt, wenn man es wirklich drauf hat und ich wette, dass hab ich dann auch nur so gemacht, falls ich das mal fertig gespielt haben sollte.

Ich hab das Spiel auch als Kind gespielt und fand es nie anspruchsvoll. Der Heldenmodus auf der Wii U hat für mich dann noch deutlicher gemacht, wie sehr das Spiel in der Hinsicht nichts zu bieten hat. Ich will mich hier nicht als der ultimative Skiller hinstellen, das bin ich nicht.

Wenn es darum geht, ist BOTW schon nen deut besser imo - mindestens am Anfang. Oder eben ein ALBW, das dir auch mal in den Arsch treten kann, wenn du falsch abbiegst.
Hmm ja ich sehe schon Wind Waker kannst du nicht viel abgewinnen. xD
Ich finde aber das Twillight Princess in der Hinsicht noch mal mehr krankt, also Zelda hat mehr und mehr abgebaut den Spieler auch mal naja einfach ausreichend Schaden zu machen. Da fand ich TP mit seinen Ganondorf der nur ein halbes Herz abzieht noch heftiger.
Ich fand erst Skyward Sword hat den Anspruch wieder auf ein halbwegs aktzeptables Level eingependelt, wo man auch wirklich schon mal verrecken kann. A Link between Worlds war auch ok, allerdings erinnere ich mich daran dass ich in dem Spiel volle Herzcontainer nach Bossen absichtlich ignoriert habe also... vielleicht auch nicht. xD

Und bei BotW stört mich eben vor allem per se der Gedanke dass ich eigentlich die Möglichkeit habe jede Gefahr einfach weg zu tanken. Klar die eigentlichen Gefahren sind natürlich größer, aber die Kompensation die dir das Spiel für Fehler gibt, ist eben noch mal gewaltiger. Daher stört es mich in BotW ja noch mal besonders, weil das Potential für Gefahr und Spannung ja eigentlich da ist.
Zuletzt geändert von PfeiltastenZocker am 18.06.2021 17:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Kainé21 »

Ich mag WW sehr. Gibt einige Aspekte, in denen WW mit am besten ist unter den Zeldas (gibt keinen besser charakterisierten Ganondorf bpsw.) Es ist eben zu einfach. Ist ja nur ein Kritikpunkt von vielen und diversen Positivaspekten.
Zuletzt geändert von Kainé21 am 18.06.2021 17:58, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Chibiterasu »

Also ich bin ja vielleicht ein Noob, aber ich bin in BotW weit öfter gestorben als in jedem Zelda sonst (vermutlich zusammengerechnet). Man trifft eigentlich alle Nase lang Gegner, die einen mit ein bis zwei Treffer umhauen.

Ja, das Spiel wird gegen Ende hin wesentlich einfacher. Zum einen, weil man die Mechaniken besser drauf hat, aber auch weil die Möglichkeiten zur Heilung etc. immer mehr werden. Kann man schon kritisieren. Ein Dark Souls bekommt das besser hin, aber da liegt eben auch der Fokus auf dem Kampf und dem Schwierigkeitsgrad.

Bei BotW bin ich irgendwann übermächtig. Aber da habe ich zu dem Zeitpunkt auch schon x Schreine gemacht, vier Titanen erledigt, mehr als die halbe Welt erkundet, angesammelte Rubine für teure Pfeile und bessere Rüstungen ausgegeben, Ressourcen gesammelt und für Tränke und Essen verbraucht. Ich fand das stimmig, dass mir irgendwann nicht mehr viel etwas anhaben konnte. Das hat doch Zeit gekostet. Sicher nicht meine 150 Stunden, aber eine ganze Weile blieb das Balancing schon für mich aufrecht.

Ich bin aber auch der Meinung, dass es ein Hunger-System geben sollte - ähnlich wie bei Monster Hunter, wo man erst nach einem Cooldown wieder essen darf. Ich selbst habe einfach nicht ständig irgendetwas kochen wollen, daher hatte ich auch nicht endlos Nahrung im Inventar zur Verfügung.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Kainé21 »

Das muss man dem Spiel lassen und da stimme ich dir auch zu: Gegner machen mehr Schaden als man das oftmals von Zelda gewohnt ist.
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Beitrag von PfeiltastenZocker »

Chibiterasu hat geschrieben: 18.06.2021 18:11 Also ich bin ja vielleicht ein Noob, aber ich bin in BotW weit öfter gestorben als in jedem Zelda sonst (vermutlich zusammengerechnet). Man trifft eigentlich alle Nase lang Gegner, die einen mit ein bis zwei Treffer umhauen.

Ja, das Spiel wird gegen Ende hin wesentlich einfacher. Zum einen, weil man die Mechaniken besser drauf hat, aber auch weil die Möglichkeiten zur Heilung etc. immer mehr werden. Kann man schon kritisieren. Ein Dark Souls bekommt das besser hin, aber da liegt eben auch der Fokus auf dem Kampf und dem Schwierigkeitsgrad.

Bei BotW bin ich irgendwann übermächtig. Aber da habe ich zu dem Zeitpunkt auch schon x Schreine gemacht, vier Titanen erledigt, mehr als die halbe Welt erkundet, angesammelte Rubine für teure Pfeile und bessere Rüstungen ausgegeben, Ressourcen gesammelt und für Tränke und Essen verbraucht. Ich fand das stimmig, dass mir irgendwann nicht mehr viel etwas anhaben konnte. Das hat doch Zeit gekostet. Sicher nicht meine 150 Stunden, aber eine ganze Weile blieb das Balancing schon für mich aufrecht.

Ich bin aber auch der Meinung, dass es ein Hunger-System geben sollte - ähnlich wie bei Monster Hunter, wo man erst nach einem Cooldown wieder essen darf. Ich selbst habe einfach nicht ständig irgendetwas kochen wollen, daher hatte ich auch nicht endlos Nahrung im Inventar zur Verfügung.
Ja das Üble ist ja das Mindset mit dem ich an das Spiel herangegangen war in einen der Gameplayvideos, wo die Switch Version noch nicht bekannt war, wollte Nintendo den Spieler unbedingt suggerieren wie unnachgiebig das Spiel ist.
Man sieht wie die Spieler dort dutzende Male sterben.

Daher war die erste Anlaufstelle nach dem Plateau für mich Schloss Hyrule, weil ich wollte an mein Limit kommen, ich wollte die Grenzen auslotsen, ich wollte phänomental scheitern.

Ende vom Lied, durch die Checkpoints habe ich mich zu den Ganon Dienern so durchgestorben. Von den Bossen kam ich bis zu Ganons Thunderblight, nur mit dem was ich im Schloss gefunden habe und 6 Herzen. Das Ding ist schon nach dem Plateau kann man so viel Heilung finden, dass man sich so viel reinpfeift dass man unermüdlich schaden tanken kann und es wird nicht weniger im Verlauf des Spiels.
Die Illusion eines fordernden Spiels war von Schlag auf, direkt nach dem Tutorial komplett eliminiert.
Deswegen behaupte ich, nein es dauert überhaupt nicht lange bis man überpowered ist, wenn man vom Plateau kommt, ist man schon überpowered, zumindest keine der naheliegenden Aufgaben ist auch nur im Ansatz herausfordernd durch die stetig wachsende Anzahl an Heilitems. Es ist absolut lächerlich wie trivial das Spiel wird und vielleicht habe ich da so eine extreme Meinung zu, weil ich besonders auf solche Sachen achte.

Man muss btw nicht mal wirklich viel kochen, Rohnahrung reicht völlig aus. Und das Spiel bietet eine Art "Servo-System" bei dem man nicht von zu viel Gegner-Schaden geonehitted werden kann, also würde dir ein Schuss 10 Schaden abziehen, du hast aber nur 6 Herzen, bleibt immer ein halbes Herz übrig. Super mehr brauche ich nicht, denn so lange ich im Menü bin habe ich genug Zeit um Apfel für Apfel in mich hinein zu futtern.

Es ist völlig egal wie viel Schaden die Gegner machen, denn man kann diesen Schaden dauerhaft zu jeder Zeit hoch heilen. Das ist etwas was ich unbedingt geändert sehen will beim Nachfolger, ansonsten würde ich es mir von vorne rein nicht kaufen.

Wie gesagt, kA ob mich das Spiel deshalb so gestört hat weil es mir gerade besonders früh aufgefallen ist. Wenn es Chibiterasu wirklich erst nach 4 Titanen aufgefallen ist und er nicht mal das Essenssystem alleine als Problem sieht, dann ist klar dass er das vielleicht nicht nachvollziehen kann.
Zuletzt geändert von PfeiltastenZocker am 18.06.2021 18:25, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Ryan2k6 »

Es wird doch schon dadurch ganz normal leichter, weil man mehr Herzen hat und mehr einstecken kann. Bei Souls hat man mit der Zeit mehr flasks und sie heilen mehr, auch da wird es etwas leichter als zu Anfang.
.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Chibiterasu »

PfeiltastenZocker hat geschrieben: 18.06.2021 18:19 Es ist völlig egal wie viel Schaden die Gegner machen, denn man kann diesen Schaden dauerhaft zu jeder Zeit hoch heilen. Das ist etwas was ich unbedingt geändert sehen will beim Nachfolger, ansonsten würde ich es mir von vorne rein nicht kaufen.
Wenn ich zu Beginn drei Herzen habe, aber ein Lynel mir mit einem Schlag 10 Herzen nimmt...ist das doch nicht egal?
Da halte mich mal eher fern von dem Ding.

Aber okay, ich kann mir schon gut vorstellen, dass man das schon früher aushebeln kann, wenn man ganz viel kocht und nach jedem Schlag ins Menü geht. Vielleicht war ich da als Spieler zu berechenbar. Ich hab das einfach nicht gemacht und hatte ziemlich lange das Gefühl gefordert zu werden.
Sich da irgendwie direkt ins Schloss durchzuarbeiten bis zu gewissen Checkpoints ist ja auch eine Mühe, die man da auf sich nimmt oder nehmen will. Klingt nicht besonders spaßig für mich. Ich finde es trotzdem cool, dass es überhaupt direkt geht und andere (Speedrunner) hatten gerade an dem Konzept Spaß.


Es ist einfach die Frage, ob das das Spiel schlecht macht.
Shadow of the Colossus wird hier auf 4P auch als Meisterwerk gehandelt (empfinde ich ebenfalls so) und hat eine der höchsten Wertungen überhaupt.
Aber:
- die Welt war leer und es gab "nix" zu entdecken
- die Steuerung hakelig und das Kampfsystem simpel
- die Kolosse musste man nur einmal durchschauen (quasi kleine Rätsel), dann waren sie fast alle ziemlich einfach
usw.

Meine Kritik an SotC "stimmt" (wie auch eure an BotW zum Teil stimmt).
Mit der Kritik gehe ich trotzdem irgendwie am Kern von SotC vorbei.
Man kann halt alles irgendwie zerlegen, wenn man möchte.
Zuletzt geändert von Chibiterasu am 18.06.2021 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Kainé21 »

Find das auch nicht egal dass Gegner mehr Schaden machen. Das ist ja der Punkt, warum das Plateau als Vakuum imo so viel besser funktioniert als das mid-late game. Weil man mehr in Gefahr ist und weil Systeme, die das Spiel hat, dort meiner Meinung nach noch am Besten funktionieren.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Wigggenz »

Bin sehr gespannt.

Auch wenn BotW die beste Open World mit Ausnahme von vllt echten 100% offenen Sansboxes wie Minecraft vorweisen kann, und es auch völlig verdient so einige GoT-Auszeichnungen erhalten hat, hat es mich nicht so abgeholt wie fast alle anderen Zeldas zuvor (mit Ausnahme des vergleichsweise schwachen SS).

Auch wenn die Open World natürlich toll ist und unzählige Stunden Spaß geboten hat, und ein massiver Pluspunkt ist, war das jetzt nichts, worauf ich bei Zelda schon ewig gewartet hätte. Ich habe absolut nichts gegen kleinere und semi-offene Areale, wie etwa aus OOT, MM oder TP bekannt oder aus anderen Reihen etwa Darksiders oder GoW. Und vermisse da auch keine OW. Soll heißen, dieser Pluspunkt ist bei mir nicht so eingeschlagen wie bei manchen anderen.

Dafür waren die fehlenden echten Dungeons ein schmerzhafter Minuspunkt, für mich leider sogar noch etwas mehr als die fantastische OW ein Pluspunkt war.

Bleibt abzuwarten, wie Teil 2 sich dazu verhält.

PS:

Noch kurz zur optischen Präsentation von Zelda im Allgemeinen: auch wenn die in BotW natürlich hervorragend funktioniert, wünsche ich mir insgeheim seit TP wieder mal ein Zelda im "realistischeren" Stil. Das wurde sehr akut, als ich GOW durchgespielt habe, denn ich denke die Strukturen dort bzw. vergleichbare Strukturen (etwas "kindlicher" im Detail) würden auch sich auch hervorragend in einem Zelda machen - man denke nur an die Mine im Berg, die Ruinen in diversen Wäldern, Alfheim (!!!)... das wird wohl immer mein kleines Hirngespinst bleiben :Blauesauge:
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Duck Slayer »

@Schwierigkeit: Wenn man will kann man so ziemlich jedes Spiel leicht exploiten vor allen wenn man es darauf anlegt. One Hits gab es bei mir genug, hab mich aber auch nur selten auf das maximum geheilt. Die meisten Spieler hatten oder haben dieses gefühl nunmal aber erster sehr spät im spiel bekommen und dafür gearbeitet ab da ist es ok. Wenn man direkt am Anfang zu ganon rennt und sich quält um sich oder den spiel was nachzuweisen...naja dann selber schuld das man es sich in der Hinsicht kaputt macht.
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Chibiterasu »

Ich erinnere mich halt an Dark Souls mit Ornstein und Smough. Das war einfach eine Wand für mich. Es ging nicht weiter.
Dann habe ich Seelen gefarmt (einige Stunden monoton in dem Wald da herumgelaufen und immer dieselben Gegner gekillt), bin 10 Level aufgestiegen und dann hab ich die beiden direkt umgehauen...naja.

Klar, hab ich deren Movesets bei meinen zahlreichen VErsuchen vorher schon studiert, aber dass es dann so einfach ging und es nur am Level lag, hat mir schon gezeigt, dass da auch nicht alles nur auf meinen Skill ankommt...
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Re: The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2: Erste Spielszenen im E3-Trailer; Veröffentlichung erst 2022

Beitrag von Khorneblume »

Das Plateau ist quasi das Tutorial, welches einen grob auf die Gefahren im Spiel schonend vorbereitet. Je nach "Progress", Herzen und Ausrüstung können Gebiete einfacher oder schwerer werden. Wo steht überhaupt geschrieben, das ich immer und überall sofort hinkönnen sollte? :)

Kann ich theoretisch schon, aber dann muss man schon sehr gezielt und trickreich vorgehen. Oder ich gehe dort hin zurück, sobald durch meinen Fortschritt weniger List nötig wird. Das Spiel lässt mir zumindest die Freiheit jederzeit zu entscheiden, auch wenn die harte Tour ggf. an fehlenden Skills meinerseits scheitert.
Genau aus diesen Möglichkeiten ergibt sich sehr viel Freiheit. Was wäre das denn für eine Spielbalance, wenn man sofort und immer überall hin gehen und alles umhauen könnte? Dann wäre das so eine lahme Open World wie bei Elder Scrolls, wo die Gegner von Level 1 bis Ultimo mit leveln.

Seit es offene Spielwelten gibt, gab es auch immer Bereiche die gefährlicher waren als andere. Das gibt es in jedem Souls Spiel, und eigentlich in sehr vielen anderen Open-World Videospielen. Bestes Beispiel ist ein Kingdom Come Delieverance, wo ich auch auf Maxlevel noch mit 2-3 Treffern von einer bewaffneten Bandinten-Gruppe getötet werden kann. Gerade das Lernen und richtige Umgehen mit solchen Situationen macht eine gewisse Spieltiefe überhaupt erst aus. Auch wenn immer wieder Kritik dazu zu finden ist. Man soll eben nicht jede Gegnergruppe zu jederzeit besiegen können.

Es gibt auch bei Dark Souls genügend Beispiele von Situationen, da soll man eben nicht auf die Gegner losgehen sondern erstmal wegrennen, oder auch mal abwarten bis ein anderer, mächtigerer Gegner die nervigen Feinde für einen aus dem Weg räumt. (siehe Dark Souls 3 mit dem Feuerdrachen oder im Sumpf mit den zwei Elitekämpfern, welche die Rabenmenschen töten) Wer natürlich meint er muss ein Spiel und die dafür konzipierten Situationen nicht verstehen lernen, und einfach immer reinrennt und den Kampf sucht, wird mit solchen Spielen wohl nicht glücklich werden. Und keiner der bei DS3 mit Level10 in die Gemalte Welt rennt, wird dort irgendwas reißen, außer mächtig eine aufs Maul zu kriegen. Da braucht man aber nicht hunderte Beiträge zu schreiben wie doof man das findet, sondern lässt es ganz einfach mit dem Kauf eines Nachfolgers. Ist ja nicht so schwer. :)
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